Der Vorsitzende des Opensuse-Boards, Michael Löffler, nimmt zum Jahresende seinen Abschied von Opensuse/Novell.
Nach sieben Jahren mit Suse und Novell habe er sich entschlossen, einen neuen Job anzunehmen, so Löffler in einem Blogpost. Löffler war seit der Gründung des Opensuse-Projekts dabei und zuletzt Vorsitzender des von Novell eingerichteten Rats, der das Projekt leitet und die Schnittstelle zwischen Community und Novell fungiert.
Um Gerüchten über seine Gründe für den Weggang von Novell vorzubeugen, lässt Löffler wissen, dass er im Raum Nürnberg einen neuen Job im Messemanagement gefunden habe, der seiner Ausbildung und seinen Neigungen entspreche. Schon vor der Zeit bei Novell sei er im Messebereich tätig gewesen. Offenbar sind die bereits seit längerem diskutierten Pläne inzwischen konkret, eine Opensuse-Foundation zu gründen. Zumindest schreibt Löffler fast schon von einer Interimslösung für seine Nachfolge bis zur Gründung der Foundation.
Bei der Opensuse-Conference Ende Oktober hatte sich bereits Novell-Manager Gerald Pfeifer positiv zur Gründung einer Foundation ausgesprochen. Die Idee geistert seit längerem im Opensuse-Projekt herum. Der inzwischen ausgeschiedene Community-Manager Joe “Zonker” Brockmeier hatte die Idee bereits Ende 2009 vorgestellt.





