Sowohl Libre Office als auch Oracle verteilen Glückwünsche zum Geburtstag am 13. Oktober – und erwähnen sich gegenseitig nicht.
Die Document Foundation veröffentlichte ein “Manifest für die nächste Dekade” (PDF). Darin bekennt sie sich zu einer frei zugänglichen und in möglichst vielen Sprachen erhältlichen Büro-Suite, zu offenen Standards zu einem transparenten Peer-Review-Prozess. Entsprechend spricht sie sich in dem Manifest explizit etwa gegen geschlossene Entwicklungsprozesse, monopolistische Hersteller und Benutzersprachen aus.
Auf der anderen Seite schreibt Louis Suarez-Potts, der seit 2007 bei Sun/Oracle angestellte Community Development Manager des Projekts, gibt in einer Glückwunschmail an die Announce-Mailingliuste von Openoffice.org. Sie enthält einen Rückblick auf die Errungenschaften des Projekts. Zur Zukunft heißt es: “Unsere ersten zehn Jahre haben die Stärke unserer Vision und Technologie unter Beweis gestellt. Die nächsten zehn – nun, wer kann das schon sagen? Nur soviel: Wir tragen dazu bei, produktive Tools zu erstellen, die Community zu vergrößern und das Produkt zu verbessern – offen für alle, die es überprüfen, nutzen, verbessern und verteilen wollen, und wir laden die ganze Welt dazu ein, es uns gleich zu tun.”
Als Stichtag des Geburtstages des Open-Office-Projekts gilt der 13. Oktober 2000. Belegbar erfolgte die Ankündigung dazu am 19. Juli 2000 auf der O’Reilly Open Source Convention in Kalifornien und der Vollzug am 16. Oktober 2000: Die entsprechend datierte Pressemeldung von Sun ist nur noch als archivierte Webseite auffindbar.





