Morgen erscheint die neueste Ubuntu-Version mit dem Codenamen Maverick Meerkat. Zeit, sich die neuen Features anzuschauen und zu beurteilen, ob sich ein Update lohnt.
Canonical hat sich für die Veröffentlichung von Ubuntu 10.10 ein ganz besonderes Datum ausgesucht: den 10.10.10. Wer schon einmal per Anhalter durch die Galaxis gefahren ist und ein wenig Binärcode versteht, wird sogleich bemerken, dass dies die Antwort auf die wichtigste Frage gibt [1]. Dieser Artikel hat nicht ganz so hohe Ansprüche und beantwortet lediglich die Frage, was uns Neues in Ubuntu 10.10 erwartet.
Lohnt sich das Update?
Eine der wichtigsten Antworten vorweg: Bei Ubuntu 10.10 handelt es sich um kein Ubuntu mit Langzeit-Support (keine LTS-Version). Wer großen Wert auf ein möglichst lange unterstütztes System legt, kann diese Version somit getrost überspringen und erst in zwei oder drei Jahren auf eine aktuellere Ubuntu-Version wechseln. Für 10.10 bietet Canonical die üblichen 18 Monate Support an. Andererseits steht mit 11.04 vermutlich der Wechsel zu Gnome 3.0 an, wer also sein System jetzt nicht mit 10.04 betreibt und noch einmal ein Update durchführen möchte, der bekommt mit 10.10 eine solide Ubuntu-Version auf Gnome 2.32-Basis. Wie immer gilt zudem: wer einen sehr aktuellen Rechner bzw. sehr neue Hardware benutzt, dürfte durch den neuen Kernel eine verbesserte Hardware-Unterstützung bekommen.
Verbesserter Installer
Ubuntu wird zu recht als einsteigerfreundlichste Linux-Distribution bezeichnet. Mit 10.10 zeigt Canonical einmal mehr, dass es nicht daran denkt, sich auf den bisherigen Lorbeeren auszuruhen und hat dazu zahlreiche Systemkomponenten hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit überarbeitet und neue hinzugefügt.
Deutlich verbessert und zu einer echten Dreiklick-Installation verholfen hat Canonical dem Installationsprogramm. Hier gibt es im ersten Dialog eine Checkbox zur Installation von nicht-freien Komponenten, danach folgt bereits die Partitionierung, bei der ein Standard (sprich: Windows-) benutzer nur noch auf Jetzt installieren klicken muss. Die zusätzlichen Angaben zur Zeitzone, Tastaturlayout und zur eigenen Person nimmt man während der Paketinstallation vor, dadurch läuft der komplette Vorgang noch einmal einen Tick schneller und bequemer ab. Auch den Übersichtsbildschirm im ersten Dialog hat Canonical hübsch gestaltet. Er weist den Benutzer auf die Minimalanforderungen von 2,6 GByte freiem Plattenplatz hin und zeigt bei Notebooks an, wenn sie nicht am Netzteil angeschlossen sind.

Abbildung 1: Das Installationsprogramm überprüft, ob genügend freier Platz vorhanden, das Netzteil angeschlossen und eine Internetverbindung vorhanden ist.

Abbildung 2: Beim Account-Anlegen hat der Installer schon zahlreiche Dateien auf die Festplatte kopiert.
Schöner Desktop
Wem die Optik von Ubuntu 10.04 gefällt, dem wird der Desktop von Maverick Meerkat noch besser gefallen. Das Ubuntu-Design-Team hat dazu die Fensterdekoration leicht überarbeitet und der Farbe Orange wieder etwas mehr Stellenwert eingeräumt. So erscheinen markierte Menüeinträge in einem angenehmen Orange auch der Button zum Schließen eines Fensters (weiterhin auf der linken Seite) ist nun in diesem Orange.
Sehr viel zum verbesserten Aussehen von Ubuntu 10.10 trägt auch die neue Schrift “Ubuntu” bei. Es gibt sie zurzeit in den Ausführungen Regular, Bold, Italic und Bold Italic, weiter Versionen sollen folgen. Bereits bei Version 10.04 hatte Ubuntu die unterstrichenen Buchstaben (Schnelltasten für die Tastatursteuerung über [Alt]+Taste) verbergen lassen. Mit der neuen Schrift zusammen sorgt das nun für einen sehr schönes und einheitliches Aussehen. Währen die gewöhnlichen Gnome-Programme (vorinstalliert ist Gnome 2.32.0) sehr gut mit dem Ubuntu-Font zusammenarbeiten, gibt es aber auch ein paar negative Ausnahmen. So sind zum Beispiel in Firefox die Hotkeys weiterhin unterstrichen, auch bei Chromium und der Zusammenarbeit mit KDE-Programmen treten teilweise Schönheitsfehler auf.

Abbildung 3: Der Gnome-Desktop von Ubuntu 10.10 macht einen sehr aufgeräumten und professionellen Eindruck.

Abbildung 4: Leider sind die Änderungen von Canonical nicht bei sämtlichen Standardprogrammen vorhanden. Firefox zeigt ein Menü mit unterstrichenen Schnelltasten an, Nautilus nicht.
Wie in mehreren Blog-Einträgen angekündigt [2], hat Canonical mit den Miniprogrammen im Systemabschnitt des Panels aufgeräumt und hier das einheitliche Konzept der Indikatoren weiter ausgebaut. So zeigt nun zum Beispiel Rhythmbox die abgespielten Stücke bei einem Klick auf das Lautstärkesymbol an.
Anwendungen
Wie bei allen Distributionen üblich bringt auch Ubuntu 10.10 von den meisten Programmen eine neue Version mit. Von Gnome kommt Version 2.32.0 zum Einsatz, unter der Haube arbeitet Kernel 2.6.35. Nicht in Maverick Meerkat geschafft hat es hingegen das neue Dateisystem Btrfs. Ext4 ist weiterhin Standard. Bei OpenOffice setzt Canonical auf die Oracle-Variante in Version 3.2.1. Weitere zentrale Komponenten führt die Tabelle “Versionsnummern” auf.
Versionsnummern
| Komponente | Programm | Version |
|---|---|---|
| Bildbetrachter | Shotwell | 0.7.2 |
| Brennprogramm | Brasero | 2.32 |
| Browser | Firefox | 3.6.10 |
| Chat-Programm | Empathy | 2.32 |
| Compiler | GCC | 4.4.4 |
| Datei-Manager | Nautilus | 2.32 |
| Desktop | Gnome | 2.32 |
| Desktop | Unity | 0.2.46 |
| E-Mail-Programm | Evolution | 2.30.3 |
| Kernel | Linux | 2.6.35 |
| Musikplayer | Rhythmbox | 0.13.1 |
| Office-Suite | OpenOffice | 3.2.1 |
| Torrent-Client | Transmission | 2.04 |
| Twitter-Client | Gwibber | 2.32 |
| Videobearbeitung | Pitivi | 0.13.5 |
| Videoplayer | Totem | 2.32 |
Als neue Standardanwendung ist zum ersten Mal die Bildbearbeitung Shotwell dabei. Das in Vala programmierte Tool ersetzt die Mono-Anwendung F-Spot. Mit Tomboy gehört aber weiterhin eine Mono-Anwendung zur Standardinstallation von Ubuntu. Shotwell bringt einige Geschwindigkeitsvorteile gegenüber F-Spot und hatte in den Tests einen sehr guten Eindruck gemacht. [3] Für bisherige F-Spot-Nutzer bringt das Tool zudem eine Import-Funktion mit, die die Datenbankeinträge von F-Spot zu Shotwell migriert.
Über eine deutlich verbesserte Evolution-Version dürfen sich die Anhänger des Gnome-Mailprogramms freuen. Während Evolution 2.28 in zahlreichen Fällen Performance-seitig deutlich hinter Thunderbird oder Kontact zurückblieb, haben die Evolution-Entwickler mit Version 2.30 eine sehr flotte Version zustande gebracht. Die aktuelle Evolution-Version hat dabei von Änderungen profitiert, die in die Meego-Version des Mail-Programms – Evolution Express – eingeflossen sind.

Abbildung 8: Sieht zwar auf den ersten Blick gleich aus wie die Vorgängerversion, hat aber deutlich an Performance zugelegt: Evolution 2.30.
Auch beim Twitter-Client Gwibber und dem Cloud-Dienst Ubuntu-One gibt es einige Verbesserungen. Während bei Gwibber in erster Linie Routineupdates durchgeführt wurden, um das Tool den neuen Twitter-Fähigkeiten anzupassen, gibt es bei Ubuntu One Verbesserungen in puncto Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit. So kann man sich jetzt einen neuen Account gleich im Ubuntu-One-Client anlegen und muss dazu nicht extra auf die Ubuntu-One-Homepage.

Abbildung 9: Single-Sign-On leicht gemacht. Mit Angabe einer E-Mail-Adresse und eines Passworts ist der Login angelegt.
Canonical hat zum Launch von Ubuntu 10.10 auch die Dienstleistungen des Cloud-Services ausgebaut und die Preise leicht angepasst. So gibt es nun neben den weiterhin frei verfügbaren 2 GByte Speicherpakete zu 20 GByte zum dazukaufen. Die Pakete kosten 3 USD pro Monat und lassen sich für größeren Bedarf kombinieren. Zugleich hat Canonical auch einen neuen Dienst Ubuntu One Mobile gestartet, der die Kontakte des Android-Handys oder iPhones mit dem lokalen Adressbuch abgleicht und Musik in der Ubuntu-One-Wolke auf das Smartphone streamt [4] (zurzeit nur für Android und iOS).
Software-Center
Das Software-Warenhaus von Canonical zeigt sich im gleichen Look & Feel wie unter Ubuntu 10.04 hat jedoch ein paar Detailverbesserungen erfahren. Neu in Maverick Meerkat ist der Eintrag Zum Kauf, hinter dem sich kommerzielle Software verbirgt, die man über Ubuntus Software-Center kaufen kann. Aktuell steht allein der DVD-Player von Fluendo zum Kauf bereit (25 USD), es dürften sich später aber auch ein paar Spiele unter den Angeboten befinden.

Abbildung 10: Der DVD-Player von Fluendo ist die erste Anwendung, die sich über das Software-Center von Ubuntu kaufen lässt.
Ebenfalls neu im Software-Center ist die History-Funktion. Über einen Klick auf Verlauf sortiert das Software-Center die verfügbaren Programme wahlweise nach dem Datum der Installation, eines Updates oder des Löschtermins. Damit lassen sich kürzlich installierte Programme leichter aufspüren und zum Beispiel einfacher löschen.
Weniger gut auffindbar sind hingegen zahlreiche Bibliotheken und andere Einträge, die das Software-Center in der Grundeinstellung nun hinter dem Eintrag Show xx technical items verbirgt (wobei xx die zahl der versteckten Einträge anzeigt). Neben eindeutigen Bibliotheken schließt der neue Filter im Software-Center auch Shell-Skripttools wie zum Beispiel divxenc oder allgemeine Kommandozeilenprogramme wie mutt aus der Standardsuche aus. Synaptic gehört aber weiterhin auch zur Standardinstallation und bei apt-get ist ebenfalls alles beim Alten geblieben, sodass diese Umstellung Powernutzern kein Kopfzerbrechen bereiten dürfte.
UNE: Ubuntu Netbook Edition
Aus dem ehemaligen Ubuntu Netbook Remix ist mit Ubuntu 10.10 die Ubuntu Netbook Edition, kurz UNE entstanden. Sie setzt auf eine komplett neue grafische Oberfläche Unity [5], die zudem zwingend eine 3D-Beschleunigung voraussetzt. Unity ist für kleine Displays im 16:9-Format konzipiert und hat mit dem Standarddesktop von Ubuntu eigentlich nur das Panel am oberen Bildschirmrand bzw. nur den Systemabschnitt gemeinsam.
Um möglichst viel Platz in der Horizontalen zu sparen hat Canonical hier auf die Standard-Menüeinträge Anwendungen, Orte und System verzichtet und schaltet stattdessen das Gobalmenue ein. Es zeigt im Panel die Menüeinträge des aktiven Fensters an.

Abbildung 11: Die Oberfläche von Unity mit der Dateimanager-Ansicht und den Schnellstartern zur linken Seite.
Für jedes Programmfenster erscheint ein Eintrag im Panel zur linken Seite, das aktive Fenster ist dabei mit einem Dreieck markiert. Möchten Sie ein Programm im Schnellstarter behalten, dann klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen den Menüeintrag Im Startmenü behalten aus – Mac OS X lässt grüßen.
Unity bereitete in den Tests mit dem Release Candidate noch einige Probleme, so weigerte sich zum Beispiel Gimp mit dem Desktop zusammenzuarbeiten und brachte ihn auf unserem Testrechner reproduzierbar zum Absturz. Es lässt sich jedoch auch mit dem Standard-Gnome von Ubuntu 10.10 sehr gut auf einem Netbook arbeiten, sodass Unity eigentlich nicht zwingend ist.
Fazit
Wer jetzt mit Ubuntu den Linux-Einstieg wagen möchte oder wer einfach wieder mal ein Ubuntu ausprobieren möchte, der wird an Maverick Meerkat Gefallen finden. Der Gnome-Desktop zeigt sich von seiner schönsten Seite, auch wenn Canonical in einigen Punkten etwas vom Mainstream-Gnome abweicht. Wer bereits 10.04 nutzt, wird mit 10.10 keine großen Überraschungen erleben, das Update lohnt sich hier also nur in wenigen Fällen, zumal es die Ubuntu-Schrift auch für Lucid Lynx gibt. Mit Unity zeigt Canonical eine interessante Desktop-Alternative für Netbooks auf, die allerdings noch nicht an allen Punkten ausgereift wirkt.
Infos
[1] 42
[2] Indikatoren vorgestellt: https://www.linux-community.de/Internal/Nachrichten/LinuxTag-2010-Keynote-von-Mark-Shuttleworth
[3] Shotwell-Artikel: https://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Online-Artikel/EasyLinux-Starter-Kit/20/Shotwell-ordnet-digitale-Fotos-vollautomatisch
[4] Ubuntu One Mobile: https://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Online-Artikel/Kurztest-Ubuntu-One-Mobile









Ich kann immer noch nicht verstehen, wie so fielen xBuntu so gefallen kann! Habe mir auf meinen HTPC (Wohnzimmer PC mit TV und Aufnahmefunktion) den ich gerade einrichte zusätzlich zum aktuellen openSUSE noch MythBuntu 10.10 aufgespielt. Aber das Teil ist eigentlich nicht bedienbar. Bei der Installation wird trotz einstellen der Sprache, noch die Englische Tastaturbelegung benutzt. Die Fenster haben die Steuerelemente (Minimieren, Maximieren, Schließen) auf der falschen Seite und es findet sich nicht mal im Internet eine funktionierende Möglichkeit das umzustellen. Auch eine einfache Möglichkeit GRUB dazu zu bewegen eine andere Partition/Distribution zu booten fehlt. Ganz zu schweigen, dass ein… Mehr »
Hallo Ulf
Mach dir nicht zufiele Gedanken…Wenn du alles “was es zu verstehen gibt” begreiven willst, läufst du in gevahr dich plötzlich nicht mehr zurecht zu vinden.Dann bist du in einer anderen Welt.
Zum Glück ist die Sache mit den Fensterknöpfen kein Fehler, da diese Änderung absichtlich vorgenommen wurde. Wie man das wieder zurücksetzt, findet sich im Internet zum Beispiel hier:
http://ubuntuxx.de/ubuntuusers/ubuntu-fensterbuttons-ganz-einfach-per-minianwendung-anpassen
(möglicherweise sollte darauf etwas deutlicher hingewiesen werden)
Als root zu arbeiten wird von Sicherheitsexperten nicht empfohlen, demnach dient das generelle Deaktivieren des root Benutzers dem Interesse der Anwender (schließlich gibt es doch das “sudo” Kommando für temporäre root-Privilegien!)
Ubuntu ist da in manchen Dingen etwas eigen, jedoch nicht automatisch falsch/schlechter als andere Linuxe. Am Ende kommt es auf den persönlichen Geschmack des Nutzers an.
Hallo Gerhard, danke für Deinen Link. Leider kommt beim Ausführen, habe dann mal das File angesehen und “python-gconf” installiert. Mit sudo lief es dann, brachte aber bisher noch keinen effect (werde nachher mal neu booten – mal sehen ob es dann funktioniert). Das mit dem “root” gebe ich Dir nicht ganz recht. Natürlich ruft man root bzw. Programme als root nur aus dem Terminal aus. Aber wenn ich “Remote” wenn ich mehrere Rechner verwalte und kein Benutzer dort root rechte haben soll ist das schon etwas kniffeliger. Aber geht natürlich auch. Man kann ja mit “sudo su” genau wie ein… Mehr »
Hallo Ulv,
der Root-Benutzer ist unter Ubuntu natürlich eingrichtet, er hat nur kein Passwort.
Wenn du wider aller Vernunft einend “ordentlichen” Root-Account haben willst, kannst du mit “sudo -s” eine root-Shell erreichen und dort mit “passwd” für root ein Login-Passwort erstellen.
Und.. grub2 wird wohl auch auf anderen Distributionen Einzug halten.
LG,
Oliver
Hallo Olfer ;-), erst mal Danke für die Antwort. Das der Rootbenutzer unter xBuntu eingerichtet werden kann ist mir schon bekannt. Macht aber wie Du selber schon andeutest wahrscheinlich mehr ärger als das es Voreile bringt . Auch das GRUB2 bei allen Distros Einzug halten wird, ist mir klar. nur dass man Ihn wärend der Installation nicht einrichten kann und ach hinterher ein einfacher Weg fehlt Ihn zu bearbeiten ist für eine dedizierte Einsteigerdistro (die Wohl häufig auch als Multiboot verwendet wird) nicht ganz glücklich. Was mich aber besonders geärgert hat, ist die nicht besonders gut erklärte, Script gesteuerte konfiguration.… Mehr »
Perfect 10? Also seit den letzten drei Versionen fange ich an, Kubuntu nervtötend zu finden. Maverick ist da keine Ausnahme, im Gegenteil. Nach einem clean install wollte ich erstmal Skype installieren. Erster Schock: Aptitute war nicht installiert. Von Debian als empfohlen, bei Ubuntu nicht mal mehr auf der CD oben. Dann gab es Probleme mit Skype. Dann gab es irgendein Abhängigkeitsproblem bei kubuntu-restricted-extras (aptitude), das bei Installation über PackageKit nicht auftrat. Es ist einfach so, dass die Releases zu wenig getestet werden. Das hatte ich damals mit SUSE nie (da hatte ich, zugegeben, andere Probleme). Ubuntu ist eine tolle Distro,… Mehr »
Die ständige Aufregung, was gerade wieder nicht funktioniert, kann ich nicht verstehen.
Jeder kann helfen, die Dinge besser zu machen, anstelle in der Manier eines Restauranttesters das Nutzen einer anderen Distro anzudrohen.
Unabhängig davon ist es meines Erachtens auch der Fluch der kurzen Release-Intervalle. Das ist so, als wäre einmal im Monat Weihnachten. Diese Intervalle haben Ihre Berechtigung, rufen aber beim “user” falsche Erwartungen hervor.
Die Mecker- und Drohenergie ist besser in der Lektüre eines Fachbuches mit der damit verbundenen Suche nach einer Lösung eingebracht.
Die Kritiken an Ubuntu hier sind ein Trauerspiel… Fensterknöpfe sind schwer zum “richtig stellen”: Einstellungen -> Erscheinungbild was anderes wie “Clearlooks” auswählen. Fertig! Dort habe ich als erstes geschaut, als die Schaltflächen gewandert sind. Kompliziert wird es erst ,wenn man neuen Look mit alten Feeling will. Dann ist das Internet voll mit Antworten auf die Frage, inkl. help.ubuntu.com und den Ubuntu Foren. Aptitude ist nicht auf der CD: Stimmt nur zu 50% Es fehlt auf der Desktop CD, die Server CD hat es. Braucht man es am Desktop so dringend auf CD? Welche schon Software-Center, Update-Manager, Synaptic und apt-get enthält?… Mehr »
Das Marketing und die Selbstdarstellung von Ubuntu suggerieren beim User subjektive Gefühle wie “funktioniert” und “leicht zu konfigurieren”. Das Feeling der laufenden Distro ist weich und freundlich. Viele Hilfeseiten und Communitymitglieder geben Anleitungen, kleine Tips etc.. “Dies ist Linux, und ich bin der Herr über mein Betriebssystem” Nur funktioniert Hardware XYZ bei Ubuntu ebensowenig wie bei Distro ABC. Hier findet der User aber dennoch Anleitungen. Zuvor kann man geeignete Repos zu den anderen 30 hinzufügen. Dateien sichern. Konsole öffnen. sudo su su sodu su …… Oft endet dies mit einer Neuinstallation. Ich frage mich, warum geht es bei Ubuntu nur… Mehr »
Nach kleineren Anfangsproblemen läuft die Netbook-Edition fabelhaft!
Man muss sich mit 10.10 ein wenig auseinander setzen und dann gewöhnt man sich schnell an die Neuerungen.
Vom Aussehen, über die Bedienung, etwas anders aber nicht fremd und die Vorteile muss jeder für sich selbst finden.
Geben tut es genug!
Ich bin begeistert von 10.10!