Gefälschte Rezension: Wetab-Chef lässt Posten ruhen

Gefälschte Rezension: Wetab-Chef lässt Posten ruhen

Abtritt

Zwei lobhudelnde Bewertungen des mobilen Rechners Wetab bei Amazon haben den Verdacht erweckt, fingiert zu sein. Nun hat Wetab-Geschäftsführer Helmut Hoffer von Ankershoffen eingestanden, die fraglichen Bewertungen bei Amazon unter falschem Namen selbst abgegeben zu haben.

In einer Stellungnahme bedauert von Ankershoffen: “Ein Fehler war es allerdings, nicht meinen eigenen Namen für die Bewertung zu verwenden. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle entschuldigen!” Gleichzeitig gibt er seinen zwischenzeitlichen Rückzug vom Geschäftsführerposten bekannt: “Wegen der anhaltenden Diskussionen in der Öffentlichkeit rund um meine Person in den letzten Wochen habe ich mich daher entschieden, meine Position als Geschäftsführer der Wetab GmbH bis auf weiteres ruhen zu lassen. Die Vertretung der Wetab GmbH nach außen übernimmt weiterhin Geschäftsführer Tore Meyer.”

Der Wetab-Geschäftsführer zu seinen Motiven: “Die beiden fraglichen Rezensionen auf Amazon habe ich privat verfasst, ohne mich mit der übrigen Geschäftsführung oder unserer Kommunikationsabteilung abzustimmen. Ich wollte damit meiner Freude über den Marktstart und meiner Überzeugung, dass das Wetab ein tolles Gerät ist, Ausdruck verleihen. Inhaltlich stehe ich voll hinter dem, was ich dort geschrieben habe.”

Internethändler Amazon hat die gefälschten Rezensionen inzwischen gelöscht. Der Blogger Richard Gutjahr hat den ganzen Vorgang dokumentiert und hält auch Screenshots der gelöschten Rezensionen bereit.

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Michael (Majestyx) Kappes
15 Jahre her

Marketing?!

Doof nur: “Wen Unternehmen sich dabei erwischen lässt” ;)

Falscher Name
15 Jahre her

Na endlich, rückt dieser Kotzbrocken ab. Ich konnte mich nie des Eindrucks erwehren, dass mit dem Typen irgendwas nicht stimmte.

Schlechtes Marketing, schleimige/peinliche Auftritte, übertriebene Eigendarstellung, es hat gereicht. Wenn man sich den Kerl mal genauer ansieht, setzt schon ein arger Würgereflex ein.

Deshalb gut so, keiner braucht so Typen, die für ein nicht wirklich gelungenen Produkt zu große Töne spucken!

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