In der initialen Version unterstützt die Cloud-Bibliothekssammlung Whirr den Anbieter Amazon EC2.
Gemäß der Designprinzipien hat Whirr unter anderem zum Ziel, den Zugang von Cloud-Diensten zu den Clouds verschiedener Anbieter über ein neutralisierendes API zu vereinfachen. Dahinter steht die Maxime, dass die Wahl des Cloud-Providers eine Konfigurationseinstellung sein soll, anstatt Programmierern ständig eine andere API aufzuzwingen. Whirr baut zu diesem Zweck auf vorhandene Bibliotheken wie Jcloud, Libcloud oder Fog auf. Dem Benutzer soll das verborgen bleiben, er bekommt es nur mit der Whirr-API zu tun. Rackspace ist bei den unterstützten Cloud-Providern zwar auch gelistet, die Services Cassandra (verteilte Datenbank) und Hadoop (verteiltes Rechnen) sind für diesen Anbieter aber noch als ungetestet markiert, während sie in der Amazon-Wolke wohl getestet wurden.
In ihrer ersten Version, die den Apache-Incubator-Status hat, steht Whirr 0.1 nun unter der Apache License 2.0 sowohl als Java-Archiv als auch als komprimiertes Tar-Archiv mit dem Quellcode zum Download bereit.
Für Version 0.2 gibt es bereits einen Issue-Ordner: Für die nächste Release wird demnach an einer Binary-Version, an besserer Stabilität für Ubuntu Lucid Lynx in der Amazon-Cloud sowie an parallelisierbarer Cluster-Erstellung für Hadoop gearbeitet. Auf der längerfristig angelegten Roadmap stehen unter anderem mehr Cloud-Provider und Linux-Container.





