Mittels Boot Camp kann der Anwender auf Apples Hardware Alternativsysteme installieren. Doch ab jetzt nur noch auf Consumer-Hardware mit dem normalen MacOS X.
Wie The Inquirer in gewohnt subjektiver und beißend zynischer Manier berichtet, hat Apple still und heimlich allen mit MacOS X Server ausgelieferten Mac Minis, Xserves und Mac Pros die Boot-Camp-Unterstützung entzogen.
Mittels Boot Camp kann üblicherweise ganz legal und von Apple unterstützt Windows (oder eben auch Linux) auf Macs installiert werden, parallel oder exklusiv. Für ernsthafte Spieler mit Apfelhardware ist dies zum Laufenlassen von Windows-Spielen beispielsweise die einzige Option, da eine Virtualisierungslösung a la Parallels oder VMware hierbei flach fällt.
Über die Gründe für diese Entscheidung schweigt sich Apple aus. Seltsam ist dabei, dass es sich nur um Rechner mit MacOS X Server handelt. Gerade für solche Maschinen wäre Linux eine ideale Option, falls MacOS X Server für die gewünschten Einsatzzwecke nicht ausreicht – oder in der Performance zu wünschen übrig lässt.
Wie The Inquirer süffisant anmerkt, haben allerdings Leute, die bei Apple einen Mac Mini mit 1TB Festplatte, 4GB RAM und 2,66 GHz Core 2 Duo mit MacOS X Server für sage und schreibe 929 Britische Pfund (hierzulande: 1150 Euro) kaufen, ganz andere Probleme, als Windows lauffähig zu bekommen.






Selbst läuft aber apple.com laut netcraft auf nem Linux Server ;)