Die neue Major-Version der VoIP-Software kommt mit einigen Verbesserungen daher, zum Beispiel eine Live-Ansicht der aktuellen Auslastung durch Gespräche.
Für mit der Vorgängerversion 2.3 zufriedene Privatnutzer empfiehlt Hersteller Amooma den Wahlspruch “never change a running system”. Im Call-Center-Bereich hingegen habe sich einiges getan: “Die Live-Ansicht von Queues und Agents alleine ist einen Umstieg wert”, freut sich Gemeinschaft-Gründer Stefan Wintermeyer.
Eine Ajax-Web-GUI ermöglicht nun Queue-Managment im Live-Modus, indem sie die laufenden Gespräche und die Auslastung anzeigt. Weiterhin gehört zu den Neuerungen, dass die Oberfläche der Soft-Telefonanlage bestimmte Teile nur für bestimmte User und bestimmte Aktionen freischalten kann. Die Liste der unterstützten Telefone ist länger geworden, bessere Security-Skripte sind eingebaut und die Installation in virtuellen Umgebungen soll verbessert worden sein. Komplizierter ist hingegen die Installation geworden: Die CD als Medium habe sich als zu unflexibel erwiesen.
Im Gegensatz zur im November 2009 veröffentlichten Version 2.3 kämen in der neuen Version überwiegend Debian-Standardpakete zum Einsatz, heißt es zu den Neuerungen unter der Haube. Das unterliegende Betriebssystem ist trotz des noch instabilen Status’ auf Debian 6.0 “Squeeze” gegangen (Argument: die Vorteile überwiegen). Damit sei auch die Kernkomponenten Asterisk auf 1.6 und der in der Gemeinschaft-Vorvorgängerversion 2.2 integrierte Fax-Server Hylafax auf 6.0 vorangeschritten. Amooma bietet seinen kostenpflichtigen Support für die Gemeinschaft-Installation auf Debian 5.0 gar nicht erst an.
Weiteres ist dem Announcement zu entnehmen. Der Download plus Installationshilfe findet sich auf Github.






