Damn Vulnerable Linux zur Demonstration von Sicherheitslücken

Damn Vulnerable Linux zur Demonstration von Sicherheitslücken

Unsicher aus Prinzip

Bei Damn Vulnerable Linux (DVL) handelt es sich, anders als der Name vermuten lässt, nicht um Linux-Kritik: Es ist ein Sicherheitsprojekt, das ein ISO-Image zum Security-Training bereitstellt.

DVL ist alles, was eine gute Linux-Distribution nicht ist, erläutert der Macher der Trainingsdistribution Dr. Thorsten Schneider von der Universität Bielefeld: Die Entwickler haben Stunden damit verbracht, DLV mit kaputter, fehlkonfigurierter und Angriffsmöglichkeiten offen lassender Software vollzustopfen. Herausgekommen sei ein Lernwerkzeug für Studenten, heißt es auf der zugehörigen Website.

Und genau darin bestand Thorsten Schneiders Idee: ein Linux zu schaffen, das so angreifbar wie möglich ist. Dergestalt präpariert, bietet DVL eine Spielwiese für Studenten, um sich im Reverse Code Engineering, in der Funktionsweise von Buffer Overflows, der Shellcode-Entwicklung und diversen anderen Angriffsmethoden zu trainieren.

DVL sollte man daher auch ausschließlich als Trainingsobjekt verstehen, für den Desktopeinsatz ist es keinesfalls gedacht. Weitere Informationen hält die Website von Damn Vulnerable Linux vor.

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