IBM eröffnet Cloud-Zentrum in Ehningen

IBM eröffnet Cloud-Zentrum in Ehningen

Deutsche Wolke

Der IT-Konzern IBM hat seinem Rechenzentrum in Ehningen ein neues Cloud-Kompetenzzentrum angegliedert, um lokale Anfragen besser zu bearbeiten.

Mit dem neuen Standort, dem zweiten in Europa, will das Unternehmen näher an den hiesigen Markt heranrücken. An seinen Cloud-Standorten verkauft es standardisierte Cloud-Produkte und entsprechende Dienstleistungen. Hier können Unternehmen also Software und Daten in die Wolke auslagern und sichern lassen. An Betriebssystemen umfassen die Cloud-Angebote neben AIX und Windows auch Suse Enterprise Linux und Red Hat Linux als Basis.

Bei Abschluss des Vertrages könne der Käufer aus einer Liste von Standorten wählen, erläutert IBM der Redaktion. Wenn sich eine Verlagerung der Daten an einen anderen geographischen Ort anbietet, erfolgt sie nur mit Zustimmung. Mit dem deutschen Standort kommt der Konzern nach eigenen Angaben den Nachfrage deutscher und europäischer Kunden nach, die ihre in die Wolke ausgelagerten Daten und Rechenleistung in Deutschland beziehen wollen oder müssen.

Für die unternehmensinterne technologische Weiterentwicklung des Cloud-Computing arbeiten die IBM-Mitarbeiter weltweit zusammen, erklärt IBM der Redaktion das internationale Zusammenspiel, vor allem mit dem Cloud-Zentrum in Raleigh, Nordkalifornien. Weiterhin sind Management und Deployment zentral gesteuert. Lokal hingegen erfolgt nun auch in Ehningen – im Rechenzentrum oder vor Ort beim Kunden – Beratung, Test, Verkauf, Implementation und technische Hilfe.

Das 2008 in Dublin als Forschungs- und Dienstleistungsstandort eröffnete Cloud Computing Center war das erste auf europäischem Boden. Ein gutes Dutzend weitere existieren neben den USA und Europa in Ländern wie China oder Brasilien.

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