Umfrage des Standardisierungsgremiums

Umfrage des Standardisierungsgremiums

W3C Wills Wissen

Das World Wide Web Consortium (W3C) will sich als Ort für offene Standards attraktiver machen und hat eine Umfrage gestartet, in der es die Community nach konkreten Richtungsangaben fragt.

Die Umfrage richtet sich an Web- und sonstige Entwickler sowie Mitglieder von Standardisierungsgremien. Die Umfrage besteht nur aus einer Handvoll Fragen, diese greifen aber dafür in die Vollen: So können die Teilnehmer heimatlose Standardisierungsprojekte nennen und einschätzen, ob diese im W3C gut aufgehoben wären. Daneben sollen die Umfrageteilnehmer verschiedene Kommunikationsformen bewerten, die das W3C mit seinen Mitgliedern pflegen könnte. Via Freitextantwort fragt das Konsortium zudem nach Ideen, wie das W3C seinen Inkubator verbessern könnte.

Bisher haben vor allem Anwendungs- und Webentwickler an der Umfrage teilgenommen.

Bisher haben vor allem Anwendungs- und Webentwickler an der Umfrage teilgenommen.

Zu den Zielen der Selbstrevision gehört, einen einfacheren Weg für offene Standards zu etablieren und das W3C zu einem attraktiven Ort für die offene Standards entwickelnde Community zu machen. Auf jeden Fall soll die Teilnahme einzelner Personen vereinfacht werden. Andere ratsame Aktivitäten will das W3C mit dieser Umfrage herausfinden, an der sich bisher rund 100 Personen, vor allem Anwendungsentwickler und Webdesigner beteiligt haben. Alle bisherigen Antworten sind auf einer eigenen Seite einsehbar. Allerdings ist bei diesen öffentlich zugänglichen Antwortsätzen auch der Name klar im Netz, der in der Umfrage zwingend eingegeben werden muss.

Anlass für die Revisionsinitiative des W3C ist, dass sich Web und Community seit Anfang der 1990er Jahre weiterentwickelt haben, und dem Rechnung getragen werden soll. So sei es heute einfacher, am Web teilzunehmen, und es gibt mehr Leute, die daran mitwirken, erklärt die W3C-Präsentation der extra eingerichteten Taskforce “The Place for new Standards” unter der Leitung von W3C-Kommunikationschef Ian Jacobs, die hinter der Umfrage steht.

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