Der Linux-Entwickler H. Peter Anvin und seine Kollegen haben die Bootloader-Suite Syslinux für Version 4.00 gründlich überarbeitet. Neu ist unter anderem Unterstützung für die Dateisysteme Ext4 und Btrfs.
Die Release sei die erste im Rahmen einer grundlegenden Überarbeitung, schreibt Anvin in seiner Mail zur neuen Syslinux-Version. Der Entwickler Liu Aleaxander hat für 4.00 sämtlichen Dateisystem-Code auf die Programmiersprache C umgestellt. Auch das Tool Isohybrid existiert nun in einer C-Version, die keinen Perl-Interpreter benötigt.
Daneben gibt es volle Unterstützung für Festplatten, die nach dem Standard GUID Partition Table (GPT) partitioniert sind. Dabei kann Syslinux auch mit Platten und Partitionen umgehen, die größer als 2 TebiByte sind, ein geeignetes BIOS vorausgesetzt. Ebenfalls neu: das Modul “ls.c32”, das den Inhalt einer Partition auf der Kommandozeile auflistet, und “pwd.c32”, welches das aktuelle Arbeitsverzeichnis ausgibt.
Weitere Details zu Verbesserungen und Bugfixes sind in der Ankündigung auf der Mailingliste zu finden. Syslinux ist unter GPLv2 lizenziert. Die Software besitzt eine eigene Homepage mit Wiki, der Quellcode und RPM-Pakete steht auf Kernel.org zum Download zur Verfügung.





