Ein halbes Jahr lang haben über 200 Entwickler auf den heutigen Tag hin gearbeitet: WordPress 3.0 bietet darum einige interessante Neuerungen, u. a. die Integration von WordPress MU (Multi User), das bisher separat gepflegt wurde.
Die erste Änderung, die Blogger und andere Freunde der freien Blogging-/CMS-Lösung beim Aufsetzen eines neuen WordPress-Blogs jetzt sehen, ist das neue Standard-Theme “Twenty Ten”, das deutlich moderner als das alte Default-Theme aussieht. Deutlich mehr hat sich aber unter der Haube getan. Experimentierfreudige konnten schon in den letzten Wochen anhand der Beta-Versionen und Release Candidates ausprobieren, was mit den neuen Features möglich ist. Ein paar Highlights:
- Das bisher separat gepflegte WordPress MU (WPMU, multi-user), das die Einrichtung mehrerer unabhängiger Blogs erlaubt, wurde in WordPress integriert. Zum Aktivieren ist ein Eintrag in der Konfigurationsdatei wp-config.php zu setzen.
- Es gibt jetzt selbst definierbare Menüs, die Anwender komfortabel selbst zusammenstellen können — in einem Menü können Artikel (Blog-Postings), Seiten (eine eher für statische Inhalte gedachte Content-Sorte), Kategorien und Tags sowie sonstige Links auftauchen.
- Jede Seite des Konfigurations-Web-Frontends bietet jetzt eine kontextabhängige Hilfe.
- WordPress 3.0 unterstützt Shortlinks, was vor allem Twitterer freuen wird.
In der Ankündigung der neuen Version heißt es, dass die Entwickler über 1200 Fehlerkorrekturen und Funktionsverbesserungen gebracht haben.
Wer die Major Release zum Anlass nehmen will, WordPress erstmals auszuprobieren, findet in einigen Tagen bei der Linux Magazin Academy ein neues Online-Training zu WordPress 3.0 (kostenpflichtig). Ein (englisches) Video, in dem die Entwickler die neuen Features vorstellen, gibt es auf der Ankündigungsseite.






