Zentrum für freie Software in Italien

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Flossitaly

Die öffentlichen Verwaltungen Italiens haben mit Universitäten und Unternehmen eine Web-Plattform online gebracht, die Anlaufstelle für Forschung, Lehre und Anwendung von Open-Source-Software im italienischen Bildungs- und Wirtschaftssektor sein will.

Die neue Plattform versteht sich als nationales Ressourcen- und Service-Center für Bildungseinrichtungen, Kommunalverwaltungen, Gesundheitseinrichtungen und KMUs. Diese Zielgruppe soll hier Training, Beratung und Lösungsansätze finden, um Open-Source-Software einzusetzen. Hinter Flossitaly.it stehen die italienische Unternehmensgruppe Engineering, drei italienische Universitäten und das italienische Ministerium für Administration und Innovation.

Die Initiative baut auf dem Qualipso-Projekt auf, einem europäisch geförderten Kompetenz-Netzwerk aus dem Jahr 2008. Unter dessen Dach existieren bereits einige Open-Source-Zentren, auch eines aus Deutschland, nämlich das Elan im Fraunhofer-Institut für offene Kommunikationssysteme. Diese Zentren wollen Mittelglied zwischen internationalem Dach und lokalen Partnern sein. In Italien haben sich nun die drei Universitäten von Bozen, Insubria und Sannio mit dem um 1980 herum gegründeten IT-Konzern Engineering zusammengetan, um diesen Ansatz einvernehmlich mit der Regierung in Italien zu verwirklichen.

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