In den Vereinigten Staaten untersuchen zwei Forscher einer Wirtschaftsuniversität das Fedora-Projekt. Sie bitten noch diese Woche um Teilnahme an einer Online-Umfrage.
Auf der Announce-Mailingliste des Fedora-Projekts hat einer von Red Hats Community-Managern, Greg DeKoenigsberg, zur Last-Minute-Teilnahme an einer Online-Umfrage aufgerufen. Die Umfrage richtet sich an alle, die irgendwie in das Fedora-Projekt involviert sind – also mindestens Anwender sind. Sie läuft nur noch diese Woche: DeKoenigsberg bezeichnet seinen Aufruf als “final push”. Die Umfrage ist auf dieser Seite zu finden und erfordert Registrierung.
Der Online-Umfrage ging bereits eine Interview-Runde mit 20 Projektmitgliedern voraus. Aus diesen Interviews hätten sich drei Hauptthemen als relevant für das Projekt herausgestellt, erklärt DeKoenigsberg: Welche Werte haben die Mitglieder (wie weit geht beispielsweise die Anforderung von Quelloffenheit), welche Tätigkeiten gibt es (ist beispielsweise “Testen” eine Community-Aktivität), und welche Tools benutzen die Leute (etwa das Community-Portal Planet oder der Paketbuilder Koji). “Diese Studie wird uns sehr helfen zu verstehen, wie die Fedora-Community tickt”, schreibt DeKoenigsberg. “Ich denke es spricht für unseren Erfolg, dass die akademische Welt und eingehend unter die Lupe nimmt.” Auf der Umfrage-Seite bedanken sich die Federführenden: “Eure Teilnahe an dieser Umfrage ist extrem wertvoll, um das Fedora-Projekt zu studieren.”
Die Studie liegt in den Händen Tony O’Driscolls, Professor für angewandte Business-Administration, und des Management-Privatdozenten Jonathon Cummingsy, beide tätig an der Fuqua School of Business. Die Fuqua School gehört zur privaten Duke Universität in Durham, Nord-Carolina, nahe der Ostküste der Vereinigten Staaten. Unklar ist, ob die Studie von Red Hat finanziert ist. Zumindest liegen der Universitätsort und Red Hats Hauptsitz Raleigh in Nachbarschaft zueinander.






