Ein weiterer kommerzieller Dienst findet Eingang in Ubuntu 10.04: Zukünftig lassen sich die Adressbücher von Handys über Ubuntu One synchronisieren. Wie gut das klappt, lässt sich innerhalb einer 30-tägigen Testphase ergründen, danach kostet der Service Geld.
Bezahlen müssen die Nutzer laut den Ubuntu-Entwicklern, weil die Implementierung des Funambol-Servers Kosten aufwirft, die man so wieder einspielen will. Die FAQ zu dem neuen Service wird noch etwas konkreter: “Wir haben festgestellt, dass der Support für ein weites Spektrum an Mobiltelefonen eine extreme Herausforderung darstellt. Deshalb haben wir uns mit dem Marktführer in diesem Bereich zusammengetan, um die Funktion anbieten zu können. Da der Dienst Canonical Geld kostet, bieten wir ihn nur den zahlenden Anwendern an.”
Momentan startet die Alpha-Phase, allerdings ist die Webseite aufgrund des großen Andrangs momentan nicht erreichbar. Die Entwickler bitten um konkretes Feedback, das man unter anderem im Wiki hinterlegen kann. Richtig testen lässt sich die fertige Lösung Ende April, wenn Ubuntu 10.04 erscheint. Dann kann man auch die 30-tägige Testphase nutzen.
Der Dienst soll in der Lage sein “tausende von Mobiltelefonen und anderen Geräten” zu synchronisieren. Mit Hilfe von Plugins unterstütze Funambol plattformübergreifend zahlreiche Programme, die Kontakte verwalten, zu denen unter anderem Thunderbird, Outlook, Mac OS X Mail und weitere gehören. Einen älteren Artikel zu Funambol gibt es hier, mehr Informationen zu Canonicals neuem Dienst bietet diese bereits erwähnte FAQ.





