Der polnische Linux-Entwickler Grzegorz D?browski hat für seine Haiku-Version TiltOS KDE-4-Pakete kompiliert, die auf dem allerneuesten Port von Qt4 auf Haiku beruhen.
Haiku betrachtet sich als Open-Source-Nachfolger von BeOS, dessen Quellcode bis heute nicht freigegeben wurde und zurzeit der Firma Access Inc. (Palm OS, Access Linux Platform) gehört. Der polnische Haiku- und Linux-Entwickler Grzegorz D?browski hat nun für sein Projekt TilitOS Pakete von zahlreichen KDE-4-Anwendungen gebaut. Ermöglicht wurde dies durch den aktuellen Port von Qt4 auf Haiku.
Wer eines der rund 150 portierten KDE-Programme ausprobieren möchte, benötigt dazu eine spezielle Version von Haiku, die mit dem GCC4 kompiliert wurde und die TiltOS-Zusätze enthält, der unter anderem das Paketmanagement mit Abhängigkeitsüberprüfung mitbringen. Die nächtlichen Builds von haiku-files.org genügen diesen Anforderungen nicht, wie Grzegorz in seinem Blog berichtet.







“Zum Port gehört auch die KOffice-Suite. Bemerkenswert zudem der RAM-Verbrauch (unten links).”
Das ist wirklich Bemerkenswert ;-).
Dort wird ein Verbrauch von 154MB RAM angezeigt. Das ist für ein System mit geöffnetem KOffice recht wenig. Wenn man bedenkt, dass Haiku auf meinem Uraltlaptop mit Pentium1 133MHz und 32MB RAM absolut flüssig und flott läuft (und ohne Speicher auslagern), doch recht viel.
Haiku ist ein enorm interessantes System. Dass nun das gesamte KDE4 darauf läuft finde ich genial, weil ich mir viele Anwendungsbereiche damit vorstellen kann. Bin gespannt wie es mit Haiku weiter geht und wünsche dem Projekt viel Erfolg.
Grüße.