Der norwegische Softwarespezialist Opera hat eine frühe Testausgabe seiner Browserversion 10.5 für Linux veröffentlicht.
Im Entwicklerblog von Opera beschreibt Arjan van Leeuwen die Features und hebt das im HTML5-Standard definierte Video-Tag besonders hervor. Die 10.5 sei Operas erste Implementation des Video-Elements. Als radikale Änderung gilt dem Entwickler der Verzicht auf die Abhängigkeit des Linux-Browsers von den Qt-Bibliotheken. Opera könne unter Linux somit auch ohne das Vorhandensein des grafisches Toolkits installiert werden.
In der Unix-Version von Opera 10.5 komme die neue Javascript-Engine mit dem Codenamen Carakan zum Einsatz. Das Attribut Pre-Relase des Browsers bekommen dabei eventuell die Nutzer von 64-Bit-Systemen eher zu spüren als die 32-Bit-Systemler. Carakan neige unter 64-Bit-Systemen zu gröberen Stabilitätsproblemen. Die Warnung vor dem unfertigen Browser heißt bei van Leeuwen wie folgt: “..it will crash, burn and eat the occasional small household appliance”. Im Blogbeitrag sind die Downloads für alle Plattformen verlinkt. Die Linux-Versionen sind hier zu finden.





