Der UDS-L in Dallas stellt die Weichen für die kommende Ubuntu LTS-Version Lucid Lynx. Pech gehabt hat dabei Gimp: Die Bildbearbeitung soll von der CD verschwinden.
Die Crème de la Crème der Ubuntu-Entwicklung tagt und nächtigt zurzeit beim Ubuntu Developer Summit in Dallas. Der UDS findet traditionell im Folgemonat jedes Ubuntu-Releases statt, nach Mai 2009 in Barcelona nun in Texas.
Um die permantenten Platzprobleme auf der Live-CD etwas besser in den Griff zu bekommen, haben die Entwickler beim aktuellen UDS-L (das L steht für Lucid) im Meeting Application Selection in the default install vorgeschlagen, Gimp von der CD zu entfernen, da die grundlegenden Bildbearbeitungsfunktionen von F-Spot übernommen werden können. Da sich F-Spot hingegen nicht als Bildbetrachter eignet, soll als Standard für diese Aufgabe weiterhin Eye of Gnome zum Einsatz kommen, das wiederum per Kontextmenü F-Spot als Bildbearbeitung aufrufen soll. Neben den Platzproblemen fand das Desktop-Team zudem, dass Gimp zu kompliziert sei und der Durchschnittsanwender keinen Bedarf dafür habe.
Ebenfalls überarbeiten möchte das Desktop-Team die Spiele-Auswahl. Hier sollen mehr Knobelspiele a la Sudoku und Gehirntraining zum Einsatz kommen, zum Beispiel GBrainy. Ein einfaches Backup-Tool im Stil von BackInTime soll zudem für regelmäßige Sicherheitskopien sorgen. Im Gespräch ist hier das Tool Deja-Dup, welches zum Beispiel auch auf Amazons-Cloud S3 sichern kann.
Bislang keine eindeutigen Entscheidungen gab es bezüglich Synaptic, das für 10.04 komplett durch das neue Software-Center ersetzt werden soll. Ebenfalls liegen bislang keine Ergebnisse vor, ob Banshee Rhythmbox nun definitiv als Standard-Musikplayer ablösen wird. Einige Teilnehmer schlugen auch vor, die CD mit einem einfachen Video-Editor zu erweitern. Im Gespräch sind hier Openshot und Pitivi.
Bei allen Änderungen ist zu beachten, dass es sich dabei um Vorschläge des Desktop-Teams handelt, die noch nicht in Stein gemeißelt sind. Einzig bei Gimp scheint man sich schon jetzt einig zu sein.








Wem Gimp zu kompliziert ist, bei dem ist auch Gehirntraining a la Sudoku zum Scheitern verurteilt.
Gimp ist nicht kompliziert, Gimp ist Overkill. Die meisten User möchten ihre Bilder ansehen, vielleicht mal rote Agen entfernen und einen Auschnitt herausschneiden. Das Bild rotieren dürfte auch noch hilfreich sein. Das bietet auch Gthumb, das aber wie es aussieht niemand mehr betreut.
Ich liebe Gthumb !!!!
Dieses Eye of Gnome und F-Spot wozU?
Eye of gnome kann nichts.
F-Spot verändert ungewollt alle Datum und so automatismen die ich nicht will.
Gthumb ! das einzig wahre! Wie 1by1 unter windows http://mpesch3.de1.cc/
Ein directory player, ist GThumb ein directory viewer mit bearbeitung nach K.I.S.S.
Wenn du es dir noch nicht angetan hast, ist Gthumb höchste Zeit ;)
Gimp ist DAS Grafikbearbeitungsprogramm unter Linux. Ich verstehe nicht, warum man das aus dem Portfolio nehmen sollte.
Das wäre so, als würde man OpenOffice rausnehmen.
Nun, es steht jedem frei, die Software, die er zusätzlich benötigt, schnell via apt nachzuinstallieren. Ob man GIMP nun wirklich auf ner Live-CD haben muss finde ich tatsächlich fragwürdig. Hand aufs Herz: Wie oft kommt es vor, dass man mit einer Live-CD Bilder bearbeiten muss während man keinen Netzzugang hat?
Man sollte sich lieber ein Beispiel an Fedora nehmen und Mono, F-Spot und Tomboy entfernen.
Dieses ist ein Grund mehr Ubuntu nicht zu verwenden und empfehlen. Auch wenn es sich nur um die LiveCD handelt, denke ich, dass man so die falschen Zeichen setzt. Aber sei’s Drum – erstens wer benutzt noch eine LiveCD (die meisten nutzen doch LiveDVDs – da man dort mehr Bekommt und ich niemanden kenne der keine DVDs am PC lesen kann).
Ich arbeite sehr gerne mit GIMP und es gehört auf jeden PC. Ob GIMP per Default installiert werden muss oder nicht, ist mir egal. Wenn man Grafiken arbeitet, benötigt man viele weitere Programme, die auch nicht auf der Installations-CD sind. Ich finde die Überlegungen, für ein grundlegende Basisinstallation gut. Und es ist gut, dass es weiterhin eine CD ist und keine DVD. Wozu auch? Fedora ist nicht Ubuntu! Fedora ist eine Top Disti, mit echt coolen Maintainern. Fedora hat aber eine andere Zielgruppe und Philosophie. Darum ist Mono kein Fehler. Ich habe selber meine Vorbehalte gegenüber Mono. Vor allem, weil… Mehr »
Im Software-Center soll es laut den aktuellen Plänen einen zusätzlichen Eintrag “Professionelle Bildbearbeitung” (Name habe ich jetzt einfach mal erfunden) geben, der dann Gimp und ein paar weitere Tools installiert. Also das “Problem” mit der Nachinstallation will man so gut wie möglich lösen.
Mal abgesehen von Platzproblemen auf Live-Medien halte ich die angeführte Begründung für Hahnebüchen. Es ist wird schlicht und ergreifend impliziert, dass der durchschnittliche Ubuntu-User zu dämlich sei Gimp zu benutzen bzw. sich darin einzuarbeiten. Gelinde gesagt: eine Frechheit
Dann soll man doch einfach sagen, es ist nicht genügend Platz und gut ist. Aber einen solchen Humbug zu verzapfen ist schon reichlich daneben.
X11 raus. Jetzt. Viel zu kompliziert …
Die als Kommentare getarnten verbalen Rülpser hier – “Hahnebüchen”, “Ein Grund mehr, Ubuntu nicht zu verwenden und [zu] empfehlen”, “Warum Flagschiffe rausnehmen?”, “Geht gar nicht” … – Was soll das, was nutzt diese Polemik? Eine CD hat vergleichsweise wenig Platz, folglich muß man sich bei der Auswahl be- und entscheiden. Was wäre die Alternative? GNOME-Office statt OpenOffice.org? Und wer mit GIMP arbeiten will, sollte schon wissen, wie man dieses und andere Programme nachträglich installiert. Ich selbst nutze gerne und häufig GIMP, weiß und verstehe aber auch, daß es andere Ubuntu-Nutzer überfordert, die nur mal eben ein Bild verkleinern wollen oder… Mehr »
Hallo? Gimp rauszunehmen is doch das dümmste was man machen kann….. Ich arbeite täglich meist mehrere Stunden mit Gimp und kann nur sagen was besseres gibt es im Bereich von Open Source Programmen nicht!!!