Was vor einigen Jahren noch als Witz aufgefasst worden wäre, ist nun Realität: Dank der Mono Tools für Visual Studio können Entwickler direkt aus der MS-Entwicklungsumgebung heraus RPM-Pakete erstellen.
Nachdem Novell mit Monotouch bereits ein kommerzielles Produkt für Apple-Fans in seine Produktpalette aufgenommen hat, stehen nun die .Net-Entwickler mit Windows auf der kommerziellen Zielscheibe von Novell: Mit einem auf Visual Studio angepassten Add-in soll die Entwicklung von .Net-Anwendungen für Linux zum Kinderspiel werden. Die Mono Tools for Visual Studio bringen dabei ein paar durchaus interessante Features mit, so lässt sich per Kontextmenü ein RPM-Paket für SUSE Linux erstellen (gemeint ist wohl der Suse Linux Enterprise Desktop 11). Die unter Windows programmierten Mono-Anwendungen lassen sich zudem per Mausklick auf einem entfernten Linux-Rechner ausprobieren.
Mono Tools for Visual Studio kostet in der Einzelplatzversion 100 USD, für die Enterprise-Version (eine innerhalb der Firma frei übertragbare Lizenz) berechnet Novell rund 250 USD. Während die beiden günstigen Versionen nur zur Produktion von Mono-Anwendungen unter einer freien Lizenz berechtigen (Mono steht unter der LGPL v2), unterstützt die 2500 Dollar teure Ultimate-Edition auch proprietäre Anwendungen:
“It also includes a commercial license to redistribute Mono under non-LGPL terms on Windows, Linux, and Mac OS X PCs for products with volumes under 100,000 and revenues under $2M annually. If your organization intends to redistribute software which embeds or bundles Mono, but is unable to comply with the terms of GNU LGPL v2, the Ultimate Edition may be right for you.





