Microsoft will Dokumentation zu Outlook Personal Folders veröffentlichen

Microsoft will Dokumentation zu Outlook Personal Folders veröffentlichen

Drang oder Zwang?

Über das PST-Format ist schon manch Linux-Nutzer gestolpert, der als Anhang eine E-Mail im “Outlook-Format” erhielt. Microsoft will nun die Doku frei verfügbar machen.

Unter dem Stichwort Interoperabilität hat Paul Lorimer von Microsoft in seinem Blog angekündigt, dass Microsoft die bis dato nur Entwicklern zugänglichen Informationen zum Outlook-Personal-Folders-Format (.pst) veröffentlichen werde. Das bedeutet, dass jeder auf jeder beliebigen Plattform ein Programm oder eine Bibliothek schreiben darf, die mit dem PST-Format zurechtkommt, ohne dazu von Microsoft eine schriftliche Bestätigung einholen zu müssen.

Die Veröffentlichung soll allerdings nicht unter einer freien Lizenz erfolgen, sondern unter der Microsoft Open Specification Promise, einem von Microsoft 2006 abgegebenen Versprechen, gegen die Nutzung von gewissen von Microsoft lizensierten oder patentierten Technologien nicht rechtlich vorzugehen. Auf ein sehr ähnliches Versprechen (die Community Promise) setzt auch die freie .Net-Implementierung Mono.

Laut Blog-Eintrag befindet sich die Spezifikation noch in einer frühen Entwicklung, wann die Details genau veröffentlicht werden, steht noch nicht fest.

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