Das Mono-Programm Couturier fügt mehrere PDFs zu einem zusammen. Es folgt dabei der alten Unix-Devise: Ein Programm für eine Aufgabe.
Couturier fügt PDFs und zahlreiche Bildformate zu PDFs zusammen und versieht diese auf Wunsch mit einem Password. Gegenüber der Erstveröffentlichung vom April hat der Hauptentwickler Charalampos Emmanouilidis einige kleine Änderungen an der grafischen Oberfläche vorgenommen und unter anderem einen Dialog “Über Couturier” hinzugefügt. Über eine passende .desktop-Datei fügt sich das Programm in Version 0.4 zudem auch ins Gnome-Menü ein, zudem besitzt Couturier ein eigenes Logo.
Neben Deutsch und Englisch spricht der neue PDF-Schneider auch italienisch, französchisch und griechisch. Couturier steht auf gtk-apps.org zum Download bereit, neben dem Quellcode des Mono-Programms gibt es auch ein Paket für Ubuntu 9.04.
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Die Anwendung “riecht” sehr stark nach GitSharp: Eine bestehende Java-Bibliothek (iText) wird 1:1 nach C# portiert, und eine neue Anwendung implementiert damit Funktionalität die es schon gibt. Im Gegensatz zu Mono lässt sich Java halt mittels gcj in Binaries für alle Plattformen übersetzen für die es keine VM gibt. Ubuntu liefert z.B. pdftk als Binary aus und nicht in Bytecode. Eine komplette Anwendung samt Library für einen einzigen Einsaztzweck zu schreiben finde ich ein bisschen Overkill – iText kann ja noch sehr viel mehr, z.B. einzelne Seiten extrahieren und diese dann zusammenfügen. Das habe ich durchaus schon öfters benutzt. Und… Mehr »
mhm – Mono für MonoPol find ich auch nicht sinnvoll, und für den Zweck, der hier genannt wird eher nen zeimlichen Fehlgriff….
Da dann lieber PDF-SAM, welches komplett unter Java läuft, und noch viel, viel mehr kann in einer halbwegs intuitiven GUI.
Die Installation und der Gebrauch ist auf für “normale” User problemlos, Doppelklick, lesen, und nen Dateiauswahl- und -speicherdialog, mehr muss man nicht beherrschen….
Sorry, aber das konnte ich mir einfach nicht verkneifen ;-)
Heist seit laaaanger zeit ghostscript … wozu mono?
gs -q -sPAPERSIZE=a4 -dNOPAUSE -dBATCH -sDEVICE=pdfwrite -sOutputFile=raus.pdf rein1.pdf rein2.pdf rein3.pdf …
Es gibt auch schon lange cat datei1.txt datei2.txt > datei.txt. Trotzdem nutzen die meisten normalen Menschen dafür einen Editor.
Linux braucht einfache GUI-Programme, gerade Umsteiger sind sich an so etwas wie Couturier gewöhnt und schrecken vor einem Befehl, wie du ihn geschrieben hast, zurück.
so gesehen hast du recht …
Das hier ist halt ein besonders krasser Fall für eine GUI – Unmengen Ballast und nur eine einzige Funktion.
Naja, alleine für das Tool würde ich vermutlich auch kein Mono installieren. Aber wenn Mono bereits vorhanden ist, dann sehe ich das nicht als Problem an. Mit der Argumentation könnte man auch Tools wie KFloppy oder Ark für überflüssig erklären, sind sie aber nicht.
Hallo, als Entwickler von Couturier würde ich zu den Kommentaren hier gerne Stellung nehmen und versuchen die Situation etwas zu entschärfen. Als erstes möchte ich mich jedoch ganz herzlich bei Marcel Hilzinger für den Artikel bedanken. Die Motivation Couturier zu entwickeln ist dadurch enstanden, eine GUI zur Verfuegung zu stellen, die PDF Dateien und/oder Bilder zu einer einzigen PDF zusammenführt. Nicht mehr und nicht weniger. Vorhandene Lösungen, die hier als “richtige” Tools vorgestellt wurden, kannte ich als alter Linux-Hase selbstverständlich auch, doch ich wollte eine Software die einfach zu bedienen ist und mit der auch “normale” Benutzer klarkommen. Nachdem ich… Mehr »
…weil es genügend andere Tools gibt, die die gleiche
Funktionalität seit langer Zeit anbieten und nicht von einem riesigen Sack abhängen wie Mono…sorry, verschenkte Entwicklerzeit….oder typischer Fall von Selbstbefriedigung-durch-Programmierung.
#fail
Nichtsnutze wie dich gibt es auch zuhauf. Dennoch haben es sich deine Eltern nicht nehmen lassen dich auf die Menschheit loszulassen. Ein ganz klarer Fall von reiner Befriedungung mensclicher Triebe.