Ein Debian-gesteuertes Mini-U-Boot hat den von der “Association for Unmanned Vehicle Systems International” (AUVSI) veranstalteten Wettbewerb für autonome Unterwasserfahrzeuge gewonnen, meldet das Debian-Projekt.
Das Cornell Autonomous Underwater Vehicle Team (kurz CUAUV) bestehend aus 35 Studenten der Cornell Universität hat mit seinem Mini-U-Boot namens Nova diesen Erfolg bereits im August für sich verbuchen können. Bei dem Auvsi-Wettbewerb, der inzwischen zum 12. Mal veranstaltet wird, müssen die Unterwasserfahrzeuge ohne menschliche Einwirkung eine Art Hindernis-Parcour meistern. Die US-Marine stellt für die Tauchgänge einen ihrer Testpools zu Verfügung. Es gilt für die Fahrzeuge unter anderem, ein Tor zu passieren, einen Gegenstand zu bergen und eine Boje zu rammen. Das Cornell-Team schaffte als einzige unter den 30 Teilnehmern, den kompletten Parcours zu meistern. Dies sei letztmals dem MIT im Jahr 2002 mit einem Fahrzeug gelungen.
Benjamin Seidenberg, Software-Teamleiter bei CUAUV ist voll des Lobes für Debian: “Wir verwenden es nicht nur auf dem Gefährt, sondern setzen es auch auf den Computern in unserem Labor und auf unseren Servern ein sowie um unsere angepasste Elektronik zu entwickeln.” Weitere Open-Source-Software ist auf dem Rechner des Boots ebenfalls im Einsatz, das Team nennt als Beispiele OpenCV zur Bildverarbeitung und Libdc1394 als Schnittstelle für die Firewire-Kamera.






