Mandriva Linux 2010 ist in einer ersten Beta für 32- und 64-Bit-Systeme und der Auswahl von KDE 4.3.x, Gnome 2.28 und Xfce erschienen.
Die 2010er Version enthält die üblichen Updates, etwa in Form eines Kernels 2.6.31. Außerdem nutzt Mandriva nun Plymouth statt Splashy beim Start: Mehr Spielraum bei Design und Effekten nennen die Entwickler als Grund für den Wechsel. Ein komplett neu geschriebenes Netprofile-Tool soll die Verwaltung von Netzwerk-Profilen vereinfachen. Die Mandriva-Macher haben außerdem eine grafische Oberfläche für das Security-Modul Tomoyo entwickelt. Das Tomoyo-Framework ersetzt als Standardeinstellung Apparmor. Die Beta-Ausgabe hat als Virtualisierungslösung Virtualbox 3 dabei.
Wer die Beta testen will, findet in der Release-Beschreibung die Spiegelserver von Mandriva verlinkt. Die Live-CD-Ausgabe One soll in den kommenden Tagen folgen. Die Images der Downloads eigenen sich auch zur Installation via USB-Stick, lässt der französische Distributor wissen.
Die finale Version von Mandriva 2010 ist für den 3. November geplant, als nächste Testversion erscheint am 17. September der erste Release Candidate.





