Auf der Mailingliste für Ubuntu-Entwickler kündigte Rick Spencer gestern kleinere Veränderungen für Ubuntu 10.04 an. So werde Ubuntus Standardbrowser Firefox zukünfig auf der Startseite die Suchmaschine präsentieren, die der Anwender oben rechts im Suchfeld des Browsers auswählt. Das gelte zumindest für die Suchmaschinen Google und Yahoo. Für andere potenzielle Kandidaten wie Amazon, Wikipedia und Ask.com gäbe es noch keine Abmachungen über die Startseite.
Die Veränderung geht einher mit einer anderen Entscheidung von Canonical: Als voreingestellte Suchmaschine will man von jetzt ab standardmäßig auf Yahoo setzen. Der Wechsel gilt auch für Upgrades, falls der Anwender die Standardeinstellung Google verwendet.
Der Grund für die Änderung ist simpel: Yahoo zahlt Geld an Canonical, sobald Anwender die voreingestellte Suche verwenden. Das fließt dann in die weitere Entwicklung von Ubuntu. Spencer betonte in seiner Ankündigung, dass Anwender, die lieber eine andere Suchmaschine verwenden, diese Einstellung mit zwei Mausklicks wieder rückgängig machen können.





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