Version 12.04 LTS erscheint aber

Version 12.04 LTS erscheint aber

Kubuntu verliert Finanzierung

Ulrich Bantle
07.02.2012
Jonathan Riddell kündigt auf der Kubuntu-Mailingliste an, dass Canonical seine Arbeit an Kubuntu nicht länger finanziert.

Mit dem Erscheinen der Kubuntu-Ausgabe 12.04, einer LTS-Release, werde Canonical die Finanzierung einstellen und auf eine Unterstützung umstellen, wie sie auch Edubuntu und Xubuntu erfahren: die Bereitstellung von Infrastruktur.

Riddell schreibt, dass er damit nicht länger an der KDE-Ausgabe von Ubuntu arbeiten könne, zudem werde es keinen bezahlten Support mehr für die Distribution geben. Es sei eine nachvollziehbare wirtschaftliche Entscheidung von Canonical, so Riddell, die Kubuntu-Ausgabe sei in den sieben Jahren ihres Bestehens aus unternehmerischer Sicht nicht in die Gänge gekommen.

Abseits von den Versuchen, ein mit der hervorragenden KDE-Technologie ausgestatteten Linux-Ausgabe zu bauen und der wundervollen Community sei der kommerzielle Erfolg ausgeblieben und es gäbe keine Anzeichen dafür, dass sich das ändern werde.

Nun stelle sich die Frage: "Braucht die Welt Kubuntu?" Wenn ja, dann müsse ein Ruck durch die Community gehen und es müssten sich mehr Leute beteiligen, so Riddell. Als Beispiel nennt er das ISO-Testen, eine langwierige, langsame und undankbare Aufgabe, für die er schwerlich Leute gefunden habe. Er selbst werde nur noch sehr wenig für die Entwicklung tun können, weshalb er Entwickler aufrufe, sich bei der Ubuntu-Entwicklerkonferenz anzumelden, damit dort eine Diskussion über die Zukunft von Kubuntu stattfinden könne.

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Kommentare
Re: War doch klar...
Gast (unangemeldet), Freitag, 10. Februar 2012 17:32:48
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Ach, siehste, das wollte ich doch heute noch tun: Mir mal die neue Linux Mint-Version mit KDE anschauen...



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War doch klar...
Udo Helms (unangemeldet), Dienstag, 07. Februar 2012 14:56:17
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dass Canonical die Unterstützung für Kubuntu fallen lässt. Auch die anderen Varianten Edubuntu und Xubuntu werden nach und nach "weg rationalisiert".

Shuttleworth will keine Vielfalt, er will einen Apple-Clone mit Unity-Desktop. Die Vorgehensweise von Canonical hat schon lange nichts mehr mit dem "OpenSource-Gedanken" zu. Sie saugen die Ideen der Community (Debian) auf und geben sehr wenig zurück.

Ich für meinen Teil kann nur sagen, ohne mich. Shuttleworth und Konsorten können sich Ihre Distro meinetwegen sonstwo hinstecken.

Das sagt ein sehr zufriedener openSUSE-Kunde mit einem ganz hervorragenden KDE-Desktop.


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Re: War doch klar...
Zaungucker (unangemeldet), Mittwoch, 08. Februar 2012 00:58:26
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Wäre die Ubuntuusers-Community nicht so großartig, könnte man sich ab und an an bessere Zeiten mit Ubuntu erinnern und sich über die guten Erfahrungen mit einer anderen Distri freuen. Habe Xubuntu noch auf einem Rechner und bin so weit zufrieden, allerdings werde ich das Gefühl nicht los, dass Fedora so gut wie gar nicht zickt, während Xubuntu nicht ganz so rund läuft, aber trotzdem tausendmal besser als Ubuntu mit Unity, das sich bei 11.04 wie bei 11.10 als unbrauchbar erwiesen hat.



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