Kommt die Open-Source-Konsole?
[Update] Erste Betatests der EVO-Konsole angekündigt
Über die EVO Smart Konsole als Playstation-Konkurrenz hatten wir berichtet. Es handelt sich um die weltweit erste Linux-basierte Spielekonsole (zumindest in der Playstation-Xbox-Liga), die ihre Spiele aus der Cloud von Envizions bezieht.
Nun machen die Entwickler der Konsole ernst und liefern offenbar 100 Beta-Exemplare aus - wenn es sich nicht um einen Scherz handelt. Die gesamte Webseite der Konsolemacher sieht - verglichen mit der Konkurrenz - noch immer ziemlich armselig aus und die Meldung zu den 100 Testexemplaren stammt ausgerechnet vom ersten April. Schenkt man ihr allerdings Glauben, läuft die Testphase bis zum 17. Juni. Auch ein Promo-Video zeigt die Webseite, das eine kleine Auswahl von Open-Source-Spielen beinhaltet (etwa Neverball).
Die Testgeräte gehen zum Preis von 279 bis 350 US-Dollar an die Tester, zu denen Retailer, Early Adopter und Distributoren zählen. Der Retail-Preis der Linux-Variante (obwohl das Wort Linux nicht fällt) wird bei 379 US-Dollar liegen, eine Version mit Windows gibt es für
479 US-Dollar. Die Betatester erhalten 3 Monaten freien Telefon-Support und eine Geld-zurück-Garantie für 30 Tage. Die Bezahlung erfolgt über Paypal. Ob die Konsolen auch nach Europa gehen, war nicht auszumachen, wir berichten, wenn wir dazu Näheres vom Hersteller erfahren.
[Update]:
Auf Nachfrage haben uns die Macher von EVO versichert, dass es sich nicht um einen Aprilscherz handele. Die Arbeit an der Konsole habe fünf Jahre gedauert, wenn die Nachfrage hoch genug ist, plane man auch, Exemplare nach Europa zu schicken. Das angebotene Consumer-Modell (EVO Smart Console HD) komme auf Wunsch des Benutzers entweder mit Linux (Mirrors Evolution) oder mit Windows, wobei die Windows-Version 100 US-Dollar teurer zu sein scheint.



