Toshiba-Netbook mit Android und ARM

Toshiba-Netbook mit Android und ARM

Kleiner Dauerläufer

Anika Kehrer
23.06.2010
Das Netbook soll weniger als 900 Gramm wiegen und ab August für 350 Euro erhältlich sein.

Die lange Laufzeit wird unter anderem von Nvidias Tegra T20 ermöglicht, ein System-on-Chip mit ARM-Prozessor und integrierter Grafik. Dazu kommt ein halbes Gigabyte RAM (onboard) und Flash-Speicherplatz von acht GByte. Der Bildschirm löst 1024 mal 600 Pixel auf. Das Gerät hat je einen Steckplatz für USB, Mini-USB und Kartenleser (SD, MMC) sowie einen HDMI-Ausgang. Die Variante für 350 Euro ist mit Wlan (Ralink 802.11 b/g/n) ausgestattet, eine weitere für 450 Euro soll sich auch mittels HSPA mit dem Mobilfunknetz verstehen. Eigenartig ist die Oberfläche: Das Raster-Muster wirkt wie schuppig. Das Schwarz des Gehäuses ist mit Sepia-farbenen Einsätzen versehen.

Sein Android-Netbook versieht der Hersteller, der neben dem Hauptsitz in Japan regionale Töchter in Amerika, Asien, China und Europa unterhält, mit einer eigenen Schnellstarter-Oberfläche. Mit der soll sich der Anwender zum Beispiel bis zu fünf eigene Desktops für verschiedene Einsatzorte einrichten, die sich je nach SSID automatisch umschalten. Als tragbares Zweitgerät gedacht, soll das AC100 im Standby-Betrieb bis zu einer Woche durchhalten, im Arbeitseinsatz acht Stunden. An Software sind dem Android in Version 2.1 eine Grundausstattung in Form von Documents to Go, E-Mailer mit POP3-, IMAP- und Exchange-Support, ein Opera Mobile und der Toshiba Media Player beigegeben.

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