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WiTricity

Strom ohne Kabel und Akku

05.03.2009 Unsere Notebooks und viele andere Geräte können wir heute unabhängig von einer Verbindung zum Stromnetz nutzen, solange der Akku des Geräts geladen ist. Strom auch ohne Akku verspricht das Forschungsprojekt WiTricity

Das Kunstwort WiTricity setzt sich aus den Begriffen Wifi und Electricity zusammen. Die Idee, Strom durch Luft zu übertragen, entstand am MIT (Massachusetts Institute of Technology). Das Forscherteam um Marin Soljacic macht sich das schon länger bekannte Prinzip elektromagnetischer Wellen zu Nutze, an dem schon Nicola Tesla forschte. Da sich die Wellen allerdings in alle Richtungen ausbreiten, ergibt sich so keine ausreichende Effizienz.

Soljacic forscht nun an der sogenannten magnetischen Resonanz im Nahfeld. Das Prinzip ist einfach: Im Abstand von etwa zwei Metern hängen sich zwei große Kupferspiralen gegenüber. Durch eine Spule fließt Wechselstrom mit einer Frequenz von 9 - 10 Megahertz. Die Energie des entstehenden magnetischen Nahfelds wird von der anderen Spule angezapft. Die empfangende Spule muss dabei eine korrespondierende Resonanzfrequenz und den richtigen Abstand zur sendenden Spule haben. Notebooks können aus dem magnetischen Feld im Raum ihre Akkus aufladen oder auch ohne Akku betrieben werden. Die Forscher betonen dass das entstehende Magnetfeld durch die genutzte Frequenz von etwa 10 Mhz für Mensch, Tier und Pflanze vollkommen unschädlich sei, da es kaum in den Körper eindringe.

Erste Erfolge wurden vor etwa 2 Jahren berichtet, als es gelang eine 60 Watt Glühbirne mit einer Effizienz von 40% zum Leuchten brachte. Vor einigen Tagen berichtete das ZDF über weitere Fortschritte. Die Forscher demonstrierten den Stand ihrer Entwicklung an einem TV Gerät und einem Notebook. Marin Soljacic entnahm anschaulich dem laufenden Notebook den Akku, ohne den Betrieb zu unterbrechen (hier ein Bericht der BBC ).

Vorteil dieser Entwicklung ist nicht nur der Wegfall weiterer Kabel im täglichen Leben, sondern ebenso brauchen wir weniger Akkus deren Produktion immer noch ein negativer Umweltfaktor ist. Allerdings wird es noch einige Zeit dauern bis wir wirklich kabellos werden. Weiterführende Informationen gibt es bei Wikipedia.

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Kommentare
Ab in die Klapse...
Oliver Mayer (unangemeldet), Freitag, 06. März 2009 16:38:09
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Nicht dass sie jetzt auch Marin Soljacic in die Klapse stecken, wie damals Tesla..



Bewertung: 176 Punkte bei 40 Stimmen.
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Ah ja, Wifi?
NeidRider (unangemeldet), Donnerstag, 05. März 2009 12:55:20
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Also, der Name setzt sich bestimmt nicht aus Wifi und Electricity zusammen. Nur weil kabellose Netzwerke mit dem Logo der Wi-Fi Allianz versehen werden, bedeutet das noch lange nicht, dass Wireless = Wi-Fi... ;-)
Die richtige Erklärung wäre also "Wireless" und "Electricity".


Bewertung: 212 Punkte bei 34 Stimmen.
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Re: Ah ja, Wifi?
Ferdinand Thommes, Donnerstag, 05. März 2009 13:26:23
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richtig.
mea culpa


Bewertung: 208 Punkte bei 44 Stimmen.
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Nachtrag
Patrick (unangemeldet), Donnerstag, 05. März 2009 11:27:06
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sorry, etwas blöd geschrieben!

Kabel benutzen und auf Akku verzichten, wo es geht!

VG


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Was ist mit Greent-IT
Patrick (unangemeldet), Donnerstag, 05. März 2009 11:25:51
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Super!?

Elektrische Energie --> Magnetfeld
Magnetfeld --> Elektrische Energie

Ich glaube kaum, das es gut für die Umwelt ist, da der Wirkungsgrad nie ausreichend sein wird. Verluste wird es immer geben, wenn man Energieen umwandelt.

Dann doch lieber Kabel und Akku weg, das schont die Umwelt!

VG




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Infos zum Autor

Ferdinand  Thommes

Ferdinand Thommes

Ich schreibe für verschiedene Linuxmagazine Artikel über Debian, Linux allgemein und Linux im Bildungssektor ebenso wie über Hardware allgemein. In der verbleibenden Zeit bin ich Stadtführer in Berlin.

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