Debian Lenny verabschiedet sich

Security-Updates bis Februar 2012

Security-Updates bis Februar 2012

Mathias Huber
07.12.2011
Der Security-Support für die Debian-Release 5.0 alias Lenny endet Anfang Februar 2012.

Das hat Moritz Mühlenhoff vom Security-Team der Linux-Distribution auf dessen Mailingliste mitgeteilt. Der End-of-Life-Termin errechnet sich daraus, dass die jüngste Debian-Version 6.0 (Squeeze) am 6. Februar 2011 veröffentlicht wurde, und die Anwender ein Jahr Zeit für das Upgrade bekommen.

Nach dem Stichtag wird es keine neuen Security-Fixes mehr geben. Die bis dahin bereitgestellten Ausbesserungen bleiben aber über das Security-Repository verfügbar.

Weitere Informationen zur Sicherheit von Debian-Systemen gibt es auf der Security-Seite sowie in einer FAQ.

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Kommentare
Upgrade-Pfad Lenny-Squeeze für (Windows-)VM-Gäste ohne Internet-Zugriff
Reinhard Holler, Freitag, 09. Dezember 2011 21:48:41
Ein/Ausklappen

Hallo,

ich habe die meisten der von mir betreuten Server bereits seit einem halben Jahr von Debian Lenny auf Debian Squeeze hochgezogen. Das ging nahezu reibungslos und war eine angenehme Erfahrung.

Zwei Maschinen sind aber leider noch übrig, weil auf diesen mit KVM betriebene virtuelle Windows XP-Maschinen laufen. Bei Versuchen, diese VMs testhalber auf einer schon auf Squeeze laufenden Maschinen zu starten, hat sich das Gast-Windows XP immer beschwert, dass sich die Hardware geändert hat, und es sich gerne neu freischalten möchte.

Jetzt ist es aber so, dass die VMs keinen Internet-Zugriff haben und das deshalb nicht möglich ist. Sie stellen nur einen einzigen Dienst für das Host-Betriebssystem auf einem TCP-Port zur Verfügung und haben deshalb auch keinen Virenschutz, der die Performance der VM bremsen würde. Sie laufen also quasi in einem Netzwerk-Sandkasten. Wichtig: es handelt sich um legale Windows XP-Versionen mit ordentlichen Lizenzen!

Ich benutze übrigens nicht libvirt zum Starten der VMs, sondern habe die Kommandozeile für den kvm-Aufruf komplett selbst in der Hand. Mac-Adresse für die VM und solche Dinge bleiben also auch 100% identisch.

Weiß jemand von Euch einen Weg, wie man squeeze-kvm so einstellen kann, dass die "Umgebung" (also virtuelle Hardware) für Windows sich nicht verändert?



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