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Vom Zauber der Partitionierung

Schlankes Parted Magic 4.0 ist da

06.04.2009 Parted Magic 4.0 wirft Initrd zugunsten des schlanken Initramfs weg und der Hauptentwickler freut sich über einen neuen Rechner mit 8 Intel-i7-Prozessoren.

Bei Parted Magic handelt es sich um eine Linux-Distribution, mit der man Festplatten elegant partitioniert, formatiert und gegebenenfalls Dateisysteme vergrößert, verkleinert und umwandelt. Nun gibt es die Distribution in Version 4.0, die laut Webseite "einige aufregende neue Features" mitbringt.

Dazu gehört die Möglichkeit, RAID-Partitionen über Device Mapper zu verwalten. Die Distri hat Initrd abgeschafft und nutzt jetzt zum Booten Initramfs. Das Programm bringt gerade einmal ein halbes MByte auf die Waage, zugleich stecken alle wichtigen Treiber fest einkompiliert im Kernel. Das SquashFS-Image von Parted Magic haben die Entwickler dank LZMA auf gerade einmal 70 MByte geschrumpft. die Distribution unterstützt nun auch Btrfs und hat unter anderem neue Versionen von Gparted, LVM2 und Ntfs-3g dabei.

Parted Magic 4.0 läuft auch auf Systemen mit gerade einmal 64 MByte RAM recht flüssig, Gparted begnügt sich mit einer Bildschirm-Auflösung von 800x600 Pixeln mit vier Farben. XVesa kennt nun die Auflösung "1024x600" und unterstützt den mittleren Mouse-Button. Sitzungen lassen sich auf einer wiederbeschreibbaren CD speichern. Nicht zuletzt hat die Distribution ein überarbeitetes Artwork im Look der Webseite an Bord, denn das Auge partitioniert bekanntlich mit.

Am Schluss der Ankündigung folgt noch ein persönliches Dankeschön des Entwicklers an die Spender in der Parted-Magic-Community: "Mit meinen acht tollen Intel-i7-Prozessoren kann ich nun einen Kernel in 15 Minuten kompilieren, früher dauerte es eine Stunde :)". Wer das rund 70 MByte große ISO der Distribution herunterladen will, findet die aktuelle Version hier und hier das Changelog für die Version 4.0.

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Kommentare
wait what?
Daniel Gultsch, Sonntag, 12. April 2009 20:11:37
Ein/Ausklappen

Der Typ braucht 15 Minuten um auf 32 Kernen! einen Kernel zu bauen? Der macht irgendwas ganz falsch. Also ich brauche immer so 20 min um einen zu bauen. Und das mit zwei 1.4Ghz Kernen.


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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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