Repository bringt Extras für Red Hat Enterprise Linux

Repository bringt Extras für Red Hat Enterprise Linux

EPEL 6

Anika Kehrer
21.01.2011
Das Fedora-Projekt Extra Packages for Enterprise Linux (EPEL) hat ein Repository für die neue RHEL-Version 6 bereit gestellt.

Das Projekt stellt für RHEL-6-Nutzer nach eigenen Angaben über 2500 Quellpakete bereit, die kompiliert über 5600 Binaries ergeben. Zu den jetzt für RHEL 6 verfügbaren Paketen gehören:

  • das Trackingsystem "Request Tracker Bug and Ticket" (rt3)
  • das Projekt-Managementsystem Trac
  • verschiedene Web- und Proxy-Server sowie Backup-Tools
  • Plugins für Spamassassin, Clamav und andere E-Mail-Filter
  • die Security-Scanner Rootkithunter und Chkrootkit
  • die Monitoring-Programme Collectd, Munin, Nagios und Cacti
  • eine Menge Ruby- und Perl-Pakete.

EPEL ist eine Sammlung zusätzlicher Pakete für Red Hat Enterprise Linux, die vom Fedora-Projekt gepflegt werden und nicht bei Red Hat enthalten sind. Um sie zur Verfügung zu haben, installiert man ein EPEL-Release-Paket und bindet das "optional"-Repository in RHEL ein. Eine Liste der Mirrors gibt es in den FAQ.

EPEL ist ein Community-Projekt, das sich für unabhängig von Red Hat erklärt. Das Projekt sucht nach eigenen Angaben Freiwillige, die sich neuer Pakete annehmen. Startpunkt für Interessierte ist eine Wikiseite.

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