Quad-SLI Supercomputer von ASrock - mit Linux

Quad-SLI Supercomputer von ASrock - mit Linux

4x Geforce + 4-Core-i7 + CentOS = CUDA-Traum

Daniel Kottmair
08.03.2009 In Halle 21, eigentlich fest in Windows-Hand, finden wir am Stand C40 bei ASrock ein echtes Kleinod.

Im Vorbeigehen sehen wir, das ASrock ihr neues X58-Motherboard bewirbt mit 4x 16x-PCIe 2.0-Slots - in doppelter Slot-Breite. Wissend, dass Intels X58 Chipsatz aber lediglich 36 PCIe-Leitungen zur Verfügung stellt, bohren wir nach und finden heraus, dass bei Vierfachbestückung dann doch nur 8 PCIe-Lanes pro Slot zur Verfügung stehen. Das ist insbesondere im PCI-Express 2.0-Standard allerdings immer noch genügend Bandbreite. Sehr beeindruckt sind wir wir, als unser ASrock-Ansprechpartner uns stolz das Live-Demo-System mit drei Nvidia-Tesla-Rechenmonstern und einer Nvidia-Quadro präsentiert - Tesla nennt Nvidia ihre nur für CUDA und GPGPU gedachten Rechenbeschleuniger, im Endeffekt sind es Geforce-Karten ohne Grafikfunktionalität.

Der für uns wichtige Knackpunkt daran ist, dass das Demo-System mit der 64bit-Version von CentOS läuft, der Community-Version von Red Hats Enterprise Linux. ASrock lässt mit ihrem GPU-Supercomputer vier CUDA-Demos gleichzeitig laufen, unter anderem eine sehr beeindruckende Echtzeit-Rauch-Simulation.

Ähnliche Artikel

  • Roadrunner, der schnellste Supercomputer der Welt - mit Linux
  • Kraftwürfel
    Dass ein spielefähiger PC auch ohne klobiges Gehäuse, Fenster in den Seitenteilen und bunte LED-Beleuchtung auskommt, beweist der XUX_Cube von Tuxedo. Mit Kaby-Lake-CPUs und schneller Nvidia-Grafik macht sich der Gamer-PC auch als Linux-Desktop gut.
  • OpenCL-Workshop, Teil 1: Grundlagen
    Grafikkarten können nicht nur bunte Bildchen malen: Beim parallelen Verarbeiten großer Datenmengen laufen die GPUs den CPUs den Rang ab. Dabei dient OpenCL unabhängig von Hardware und Hersteller als Programmierplattform.
  • Cuda 3.1 von Nvidia

    Grafikchipspezialist Nvidia hat sein Development Kit für die Compute Unified Device Architecture (Cuda) erneuert.
  • OpenCL ist da - auch für Linux
    Mit Spannung erwartet, hat Nvidia nun die ersten OpenCL-fähigen Treiber vorgestellt. Und nicht nur das: Linux-User bekommen dieses mal direkt bei Veröffentlichung dasselbe Paket wie Windows-User, was dem plattformunabhängigen Konzept von OpenCL Rechnung trägt.

Kommentare
Zeitenwende
man-draker (unangemeldet), Sonntag, 08. März 2009 21:04:30
Ein/Ausklappen

LOL, da verkümmert der Core7 zum Bestandteil des I/O-Subsystems.
Ist das Subsystem leistungsfähig genug, darf es sich "Vorrechner" nennen.
Intel in dienender Position. Das dürfte für die Leute etwas neues sein.


Bewertung: 271 Punkte bei 92 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

Aktuelle Fragen

WLAN lässt sich nicht einrichten
Werner Hahn, 21.03.2017 14:16, 0 Antworten
Dell Latitude E6510, Ubuntu 16.4, Kabelbox von Telecolumbus. Nach Anklicken des Doppelpfeiles (o...
"Mit Gwenview importieren" funktioniert seit openSuse 42.2 nicht mehr
Wimpy *, 20.03.2017 13:34, 2 Antworten
Bisher konnte ich von Digitalkamera oder SD-Karte oder USB-Stick Fotos mit Gwenview importieren....
Ich habe eine awk Aufgabe und bekomme es nicht so Recht hin
Dennis Hamacher, 10.03.2017 18:27, 1 Antworten
Ich hoffe Ihr könnt mir dabei helfen oder mir zeigen wie der Befehl richtig geschrieben wird. Ich...
Unter Linux Open Suse Leap 42.1 einen Windows Boot/ ISO USB Stick erstellen...
Tim Koetsier, 07.03.2017 15:26, 1 Antworten
Hallo, weiß jemand wie ich oben genanntes Vorhaben in die Tat umsetzen kann ? Wäre echt dankba...
Druckertreiber installieren OpenSuse42.1
Tim Koetsier, 07.03.2017 15:22, 1 Antworten
hallo, kann mir BITTE jemand helfen ich verzweifel so langsam. Habe einen Super Toner von Canon...