OS-X-Klon mit Linux-Unterbau

Pear OS 7 ist da

Pear OS 7 ist da

Tim Schürmann
04.04.2013
David Travis hat Version 7 seiner Ubuntu basierten Linux-Distribution freigegeben, die das Aussehen von Mac OS X imitiert.

Die neue Ausgabe enthält noch den Linux Kernel 3.5, dessen Nachfolger 3.7.10 und 3.8.5 lassen sich aber über ein Repository nachholen. Libre-Office schafft den Sprung auf die Version 4.0.1, als E-Mail-Programm dient Geary. Der neue Audio-Player namens On Air ist ein Fork des Noise Players. Unter dem Namen Back in Time gibt es einen Klon von Apples Backup-System Time Machine.

Bildquelle: http://pearlinux.fr

Zwar verwendet Pear Linux die Desktop-Umgebung GNOME 3.6, als Shell kommt jedoch weiterhin die Eigenentwicklung Pear Linux Shell zum Einsatz. Diese trägt jetzt die Versionsnummer 7 und basiert auf Wingpanel und Plank. Dazu gibt es einen generalüberholten Satz Icons sowie frische Login- und Splash-Screens. Das Programm CleanMyPear hilft seit neuem beim Aufräumen und Ausmisten des Systems, unter anderem löscht es temporäre Dateien.

Das Einrichtungsprogramm MyPear klettert auf Version 4. Der Pear PPA-Manager ermöglicht jetzt das einfache Hinzufügen von PAP-Quellen, About this computer zeigt System- und Hardwareinformationen an. Des Weiteren gibt es ein neues Pear OS Software-Center, ein neues Mission Control und einen Umschalter für virtuelle Desktops.

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    Think Totally Different – denk total anders: Mit diesem markigen Slogan tritt Pear OS an. Der Ubuntu-Abkömmling soll die Power von Linux mit der Schönheit von Mac OS X vereinen.

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