Die Live-CD Parted Magic bringt zahlreiche Werkzeuge für die Partitionierung und Datenrettung mit. Die neueste Version 4.4 läuft auf Rechnern ab 256 MByte RAM komplett aus dem Speicher und unterstützt jetzt Einwahlnetzwerke.
Die heute in den frühen Morgenstunden freigegebene Version 4.4 der Partitionierungs- und Datenrettungsdistribution Parted Magic bereinigt nicht nur zahlreiche Fehler und aktualisiert mehrere Kernkomponenten, sondern wartet daneben auch mit einigen nützlichen neuen Fähigkeiten auf.
Mit einem auf 256 MByte halbierten Speicherverbrauch läuft Parted Magic nun auch auf schwachbrüstigen Rechnern im Default-Modus komplett aus dem RAM und macht so das Bootmedium (CD oder USB-Stick) frei. Auch bei der Netzwerkunterstützung hat sich einiges getan: So kommt Parted Magic jetzt auch mit Einwahlnetzwerken klar und startet den SSH-Daemon automatisch. Außerdem generiert es gleich Public Keys, sodass sich der entsprechende Konfigurationsaufwand für den Benutzer reduziert.
Zu den weniger augenfälligen Verbesserungen der neuen Version zählt die Integration der Treiber und Kernprogramme von Alsa, sodass man sich jetzt während längerer Formatierungsorgien die Zeit etwas vertreiben kann. Für die Beschaffung eines entsprechenden Mediaplayers verweist das Projekt auf den Slackware-12.x-Paketfundus.
Parted Magic setzt zum Betrieb einen Prozessor der i586-Klasse und mindestens 128 MByte RAM (Live-Modus) voraus. Es unterstützt die Dateisysteme Ext2, Ext3, Ext4, FAT16, FAT32, HFS, HFS+, JFS, NTFS, ReiserFS, Reiser4 und XFS. Als Werkzeuge bringt die Distribution unter anderem Gparted, Clonezilla, Ddrescue, Testdisk und die Super-Grub-Disk mit. Das 96 MByte kleine ISO von Parted Magic 4.4 steht als ZIP-Archiv über die Projektseite zum Download bereit.





