openSUSE Desktop mit ICC Farbmanagement

openSUSE Linux ICC colour management Oyranos CMS LiveCD
openSUSE Linux ICC colour management Oyranos CMS LiveCD

Oyranos Farbmanagement LiveCD III

Kai-Uwe Behrmann
13.12.2011 Die dritte Version der Oyranos Colour Management LiveCD basiert auf der aktuellen openSUSE-12.1 und läuft auf x86_64 PC´s. Das ISO CD Image liegt auf dem besser zugänglichen SourceForge Servern. Die CD startet in einen sofort farbgemanagten Desktop, was unter Linux einzigartig ist.

Die ICC Bildschirmfarbkorrektur übernimmt auf dieser CD der Desktop Farbserver CompICC, welcher in den Fenstermanager integriert ist. Die Live CD enthält ansonsten den bekannten Mix aus ICC Farbmanagement unterstützenden Grafikprogrammen. Unter ihnen sind das Farbmanagementsystem Oyranos, Das KDE Farbverwaltungspanel, ein ICC Profilierer basierend auf Argyll CMS (F'C'arbManagementSystem) und viele weitere Programme zum Malen, Farbanalyse und die Druckvorstufe. Durch einige Paketgrößenänderungen passen leider nicht mehr alle Programme der letzten Version auf die CD. Trotzdem habe ich mich entschieden Firefox als eine sehr verbreitetes und tagtäglich benutztes Programm aufzunehmen. Nachdem ich einen lang ausstehender Fehler in Firefox beheben konnte integriert sich der WWW Betrachters ganz gut unter CompICC. Firefox hat sein Farbmanagement generell verbessert. Allerdings gibt es immer noch einige Probleme in dieser Beziehung.

Das Arbeitflächenwidget enthält einige Testbilder die helfen sollen, das Farbmanagement des Desktop und der benutzen Programme zu überprüfen. Mit dabei sind JPEG, PNG, TIFF und SVG Bilder welche in einen großen Farbraum vorliegen und Bilder mit getauschten Farbkanälen, welche nur mit dem Testfarbprofil korrekt aussehen. Es lassen sich bestimmt viele Fahler finden, da Linux Desktopfarbmanagement nicht komplett poliert ist. Aber die Testdaten können helfen einen Sinn für das zu entwickeln was schon funktioniert und worauf weniger Verlass ist. Nicht enthaltene Programme können einfach von openSUSE nachinstalliert werden. Und bitte helft den Entwicklern der jeweiligen Projekte mit Einträgen über gefundene Fehler in ihren Bugtrackern. Das kann wunderbar Euer Interesse an Farbmanagement zeigen und hilft Schwachstellen ausfindig zu machen, welche sonst allzu leicht übersehen werden.

Die CD benutzt die stabile Version des Compiz Kompositionfenstermanagers, welche im Moment die einzige ist, welche mit KDE funktioniert. Während das Oyranos CMS in openSUSE gepackt ist, ist eine Farbkorrektor des ganzen Bildschirmes derzeit mit KWin oder einem anderen Fenstermanager nicht möglich. Compiz benötigt dazu das Desktop Farbserver Plugin CompICC. Ein Unterschied zur vorhergehenden LiveCD ist der besser benutzbare nouveau Treiber, welcher sehr verbessert wurde und nun ohne weiteres in ein GPU beschleunigtes Compiz starten kann.

Und hier noch die Verknüpfungen zur CD Projektseite und dem eigentlichen ISO Image Download.

Ähnliche Artikel

  • Oyranos - Colormanagment unter Linux
    Colormanagement war lange Zeit das Stiefkind der Linux-Desktop, mittlerweile gibt es allerdings Entwicklungen in Zukunft die Farben eines solchen zu verwalten. Mit colord gibt es ein Projekt auf der Seite des GNOME-Desktop. Aber es gibt auch Alternativen zu diesem System.
  • Open Suse 12.1 ist fertig

    Das Open-Suse-Projekt hat Version 12.1 seiner Linux-Distribution veröffentlicht.

Kommentare
Deppenapostroph!
derdepp (unangemeldet), Dienstag, 13. Dezember 2011 12:12:09
Ein/Ausklappen

"und läuft auf x86_64 PC´s"

Und das bei einem deutschen Verlag...

www.deppenapostroph.de


Bewertung: 45 Punkte bei 5 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Re: Deppenapostroph!
Kai-Uwe Behrmann, Dienstag, 13. Dezember 2011 16:24:59
Ein/Ausklappen

Oh, ich fühle mich ertappt. Jedenfalls danke für den Tipp. Werde das nächste mal von Architekturen schreiben.


Bewertung: 114 Punkte bei 5 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Re: Deppenapostroph!
derdepp (unangemeldet), Dienstag, 13. Dezember 2011 17:05:15
Ein/Ausklappen

Oder vielleicht einfach PCs? :)

Den Apostroph verwendet man im Deutschen nur als Auslassungszeichen - also wirklich nur in ganz wenigen Fällen. Es heißt also richtig CDs, DVDs und PCs, weil das einfach der Plural (Mehrzahl) ist. Wir schreiben ja auch nicht "die Tisch'e". :)

btw: Weil der Fehler so stupide ist, wird er auch gerne als Deppenapostroph bezeichnet. Weitere (seriöse) Informationen dazu gibt es hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Apostrophitis

Wenn ich in der freien Wildbahn über solche Fehler stolpere, dann lese ich einfach drüber weg. Hier bei einem Verlag beziehungsweise in Artikeln sollten solche banalen Fehler aber eigentlich nicht auftauchen. :)




Bewertung: 95 Punkte bei 3 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Re: Deppenapostroph!
Kai-Uwe Behrmann, Dienstag, 13. Dezember 2011 18:35:14
Ein/Ausklappen

Ja, PCs ginge auch.

Nimms dem Verlag bitte nicht übel. Die haben meinen Beitrag recht flott angenommen worüber ich mich freue. Ich bin aber als Programmierer eher auf eine andere Art Literatur spezialisiert ;-)


Bewertung: 97 Punkte bei 6 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

Aktuelle Fragen

PCLinuxOS Version 2014.08 "FullMonty" Umstellung auf deutsch
Karl-Heinz Welz, 19.12.2014 09:55, 3 Antworten
Hallo, liebe Community, ich bin 63 Jahre alt und möchte jetzt nach Jahrzehnten Windows zu Linux...
ICEauthority
Thomas Mann, 17.12.2014 14:49, 2 Antworten
Fehlermeldung beim Start von Linux Mint: Could not update ICEauthority file / home/user/.ICEauth...
Linux einrichten
Sigrid Bölke, 10.12.2014 10:46, 5 Antworten
Hallo, liebe Community, bin hier ganz neu,also entschuldigt,wenn ich hier falsch bin. Mein Prob...
Externe USB-Festplatte mit Ext4 formatiert, USB-Stick wird nicht mehr eingebunden
Wimpy *, 02.12.2014 16:31, 0 Antworten
Hallo, ich habe die externe USB-FP, die nur für Daten-Backup benutzt wird, mit dem YaST-Partition...
Steuern mit Linux
Siegfried Markner, 01.12.2014 11:56, 2 Antworten
Welches Linux eignet sich am besten für Steuerungen.