Home / Nachrichten / Openmoko bekommt neuen Impuls

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mageia 2 ist fertig
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Totgesagte leben länger

Openmoko bekommt neuen Impuls

14.07.2009 Dank Jon "Maddog" Hall erhält das Openmoko-Projekt neue Impulse: eine brasilianische Universität hat dem Projekt eine Kooperation angeboten. Mit dem Segen der Regierung könnten nun neue Openmoko-Modelle entstehen.

Jon "Maddog" Hall ist nicht nur regelmäßiger Verfasser eines Blogs für unsere Schwesterzeitschrift Linux Magazine, er versteht sich auch als Botschafter in Sachen Linux. In dieser Funktion hat er es nun offenbar geschafft, dem totgesagten Openmoko-Projekt neues Leben einzuhauchen.

Die Zukunft von Openmoko könnte in Brasilien liegen, wo Maddog gerade weilt. Hier machte er die Bekanntschaft von Dr. Marcelo Zuffo, eines Dozenten an der Universität Sao Paulo, der das Labor für integrierte Systeme leitet. Ihm erzählte Maddog vom Openmoko-Projekt (er ist auch CTO von Koolu) und traf dabei auf offene Ohren. Die Universität will nun Ressourcen (Fertigungslinie, Schaltkreis-Design etc.) und Personal zur Verfügung stellen, um das Projekt voranzutreiben. Anders als in Deutschland erhält das Openmoko-Projekt auch Unterstützung von ganz oben: Der brasilianische Minister für Telekommunikation zeigte sich angetan von der Idee.

Die Universität bringt weitere Vorteile mit: Um keine kommerzielle Produktion zu betreiben und so mit anderen Unternehmen zu kollidieren, darf sie höchstens 10.000 Einheiten eines Produkts herstellen. Daher besteht ihr Ziel darin, die Lizenzen für die Produktion frei an Fertigungsunternehmen zu vergeben. Zudem stellt sich Maddog eine Kooperation verschiedener Universitäten vor, die zusammen am Telefon arbeiten. Die Openmoko-Mailingliste diskutiert den Vorschlag zur Zeit. Es wird spannend zu sehen, ob sich aus der Vereinbarung eine handfeste Zusammenarbeit entwickelt.

Im Gegensatz zu Deutschland ist Brasilien auch auf Regierungsebene sehr offen, was den Einsatz von Open-Source-Software angeht. Sie spielt in der brasilianischen Gesellschaft eine wesentlich stärkere Rolle. Das zeigte unter anderem die Visite des brasilianischen Präsidenten bei der Open-Source-Veranstaltung FISL, die Maddog ebenfalls besuchte.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share

Kommentare
Wer sagt da tot?
Zaptac (unangemeldet), Dienstag, 14. Juli 2009 14:45:39
Ein/Ausklappen

Totgesagt wurde Openmoko nur von ein paar Pessimisten. Seit das Unternehmen Openmoko das Projekt offiziell der Community übergeben hat, ist eine Menge passiert. Tot finde ich etwas anderes. Nichtsdestotrotz kann das Projekt noch jede Menge Beteiligung verdauen, eine Universität mit diesen Möglichkeiten ist da natürlich ein Traum. Wie's aussieht fährt der OSS-Zug immer mehr mit der Power von Nicht-G-8 Staaten.

Grüße, Zaptac


Bewertung: 153 Punkte bei 18 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Re: Wer sagt da tot?
Christian Berg, Dienstag, 14. Juli 2009 17:04:23
Ein/Ausklappen

Bestand das Openmoko Projekt nicht aus einer Firma die das Handy herstellt und dem OS auf dem es laufen soll?

Was macht es denn für einen Sinn ein OS für ein Theoretisches Handy zu erstellen? Also ist eine Fertigungstraße schon ein wichtiger Teil das Projekt am Leben zu erhalten.


Bewertung: 119 Punkte bei 14 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Re: Wer sagt da tot?
Zaptac (unangemeldet), Mittwoch, 15. Juli 2009 12:46:32
Ein/Ausklappen

Was meinst Du mit "Theoretisches Handy"? Ich denke das Openmoko etwas auf den Weg gebracht hat, was nicht so leicht zu stoppen ist. So gibt es ein Projekt, das eine neue Revision von gta2 designt und zumindest auch Prototypen bauen will. Zudem gibt es ja auch einige closed Hardware, auf die die Openemoko Systeme portiert werden (können), siehe z.B. das gnufiish.org Projekt.
Nichtsdestotrotz ist ein Engagement der brasilianischen Uni natürlich eine tolle Sache, da könnte wirklich was vorangehen.

Zaptac




Bewertung: 192 Punkte bei 12 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

1609 Hits
Wertung: 74 Punkte (6 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...