Obama macht Chopra zu Amerikas CTO

Obama macht Chopra zu Amerikas CTO

Wende zu Open Source in den USA?

Wird Aneesh Paul Chopra, der frisch ernannte CTO der USA, Open Source voranbringen? Das wird sich noch zeigen müssen. Zumindest erhält er bereits den Segen von einigen bekannten Leuten aus dem Open-Source-Bereich.

Der amerikanische Präsident Barack Obama hat Virginias Secretary of Technology Aneesh Paul Chopra zum Chief Technology Officer (CTO) der amerikanischen Regierung ernannt. Chopra soll an der Seite des Chief Information Officer (CIO) Vivek Kundra unter anderem die Kosten im Gesundheitswesen senken, die für Virginia entwickelte Innovationsagenda umsetzen und allgemein die technologische Entwicklung der USA vorantreiben und Jobs in der Branche schaffen.

Interessant zu sehen bleibt, inwieweit sich Chopra auch für Open-Source-Themen einsetzen wird. Der Mann ist in erster Linie Politiker und sich insbesondere mit dem medizinischen Sektor beschäftigt, auf dem aber auch Open-Source-Software zunehmend eine gewichtige Rolle spielt. In einer Rede vom Januar spricht er sich zudem für ein Open-Government-Konzept aus.

Zumindest erhielt Chopra nach seiner Wahl den Zuspruch einiger Menschen, die ihn kennen und die auch im Open-Source-Umfeld keine unwesentliche Rolle spielen. Dazu gehören Mitch Kapor, der Mitgründer der Electronic Frontier Foundation und Mozilla Foundation, der Chopra persönlich kennt, ebenso wie der Verleger Tim O’Reilly, der auf seiner Webseite ein paar der Verdienste anspricht, die für Chopra sprechen. Ebenso unterstützen Googles CEO Eric Schmidt und Suns Scott McNealy den neuen Mann im Weißen Haus. Aber wie immer gilt: Trotz vieler Vorschusslorbeeren wird erst die Praxis zeigen, ob Obamas Wahl auch eine gute Wahl für offene und freie Software war.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben