Wie die New York Post mit Bezug auf interne Quellen berichtet, soll Novell an einem entsprechenden Abkommen arbeiten und der Deal soll in drei bis vier Wochen über die Bühne gehen. Demnach soll ein "strategic buyer" die komplette Linux-Sparte übernehmen und sich neben den Enterprise-Produkten auch um die OpenSuse-Community sowie andere Novell-Entwicklungen wie Mono kümmern, glaubt man dem Blogeintrag von Steven J. Vaughan-Nicols der Computerworld.
"Der Rest" von Novell soll an einen privaten Investor gehen. Beide Verkäufe sollen zeitgleich über die Bühne gehen und in puncto Börse das Ende der Firma Novell bedeuten. Noch gibt es allerdings keine Angaben oder Andeutungen, wer die Käufer sein könnten. Als Favorit für die Linux-Sparte wird VMware gehandelt.
Im März sorgte der Investor Elliott Associates für Aufsehen, als er Novell ein Übernahmeangebot unterbreitete. Novell wies dieses als zu schlecht zurück, versprach den Aktionären aber gleichzeitig, sich um ein besseres Angebot zu kümmern. Seitdem gab es laufend neue Gerüchte über einen Verkauf des ehemaligen Netware-Spezialisten, der anno 2003 mit dem Kauf der Suse Linux AG ins Linux-Geschäft einstieg.



