Neue Version 1.3 von Mercurial unterstützt Sub-Repositories

Neue Version 1.3 von Mercurial unterstützt Sub-Repositories

Freies Quecksilber

Mathias Huber
03.07.2009 Das Mercurial-Projekt hat Version 1.3 seiner freien Software zur Versionskontrolle veröffentlicht. Als experimentelles Feature führt die Release Sub-Repositories ein.

Das neue Feature fasst mehrere Repositories zu einer Gruppe zusammen. Diese kann der Anwender wie jedes andere Repository behandeln, das heißt, die üblichen Clone-, Commit-, Push- und Pull-Befehle lassen sich auf die Gruppe anwenden. Das soll die Verwaltung mehrere Komponenten einer Anwendung und ihrer Bibliotheken vereinfachen. Die Entwickler betonen, dass es sich um ein experimentelles Feature handelt, und dass nicht alle Kommandos vollständig implementiert sind. Weitere Informationen gibt eine eigene Seite über die Sub-Repositories.

Daneben haben die Entwickler zahlreiche weitere Änderungen an der Software vorgenommen: Neue Optionen sind merge -P für eine Vorschau (Preview) und update -c für einen Check, der bei lokalen Veränderungen abbricht. Bei den Erweiterungen gibt es als Neuzugang die Share-Extension, mit dem mehrere Anwender die History eines Repository teilen können, um Push- und Pull-Kommandos zu sparen. Eine detaillierte Übersicht aller Änderungen geben die Release Notes.

Mercurial 1.3 funktioniert nicht mehr mit Python 2.3, sondern setzt mindestens Python 2.4 voraus. Das neue Mercurial-Release gibt es unter GPLv2 im Quelltext auf der Download-Seite. Binärpakete sind derzeit offenbar noch in Arbeit. Die nächste Version ist für November 2009 geplant.

Zeitgleich erscheint TortoiseHg 0.8.0 für Mercurial 1.3. Die Software integriert Mercurial-Kommandos in die Kontextmenüs von Windows Explorer und Gnome Nautilus.

Ähnliche Artikel

  • Mit Mercurial Dateien verwalten
    Die Versionsverwaltung Mercurial ermöglicht es, beim Programmieren mit Ideen zu spielen und Neues auszuprobieren, ohne hart erarbeitete Ergebnisse zu verlieren.
  • Vorher und nachher
    Wer Textdateien, wie etwa Konfigurations-, Programmquellcode- oder Skriptdateien, regelmäßig überarbeitet, sollte eine Versionsverwaltung nutzen, um auch auf alte Versionen zurückgreifen zu können: Dann bleiben Fehler beim Überarbeiten folgenlos.
  • Managelogs 2.0.0 mit neuem Build-Prozess und Mercurial-Repo
    Das Programm Managelogs verwaltet die beim Apache-Webserver anfallenden Protokolldateien. In der jetzt verfügbaren Version 2.0.0 haben die Entwickler den Build-Prozess umgestellt.
  • Im Gleichklang
    Fossil vereint Versionskontrolle, Wiki und Bugtracker zum Rundum-Wohlfühl-Paket für Software-Entwickler.
  • Der feine Unterschied
    Linus Torvalds persönlich schneiderte seinem Betriebssystem das Versionskontrollsystem Git auf den Leib. Damit lässt sich aber nicht nur der Kernel verwalten, Sie können damit auch Ihre eigene Projekte pflegen.

Kommentare

Aktuelle Fragen

Shell-Befehl zur Installation von Scanner-Treiber
Achim Zerrer, 15.02.2017 12:13, 9 Antworten
Hallo, ich habe Einen Brother Drucker mit Scanner. Nachdem ich mit Hilfe der Community den Druck...
kiwix öffnet ZIM Datei nicht
Adrian Meyer, 13.02.2017 18:23, 1 Antworten
Hi, ich nutze Zim Desktop für mein privates Wiki. Fürs Handy habe ich mir kiwix heruntergelade...
registration
Brain Stuff, 10.02.2017 16:39, 1 Antworten
Hallo, Das Capatcha auf der Registrierungsseite von linux-community ist derartig schlecht gema...
Hilfe ich verstehe das AWK Programm nicht
Alex Krug, 09.02.2017 10:04, 3 Antworten
Hallo Liebe Linux Community, im zuge meiner Arbeit bin ich auf dieses AWK Programm gekommen....
Problem beim Upgrad auf Opensuse Leap 42.2
Klaus Sigerist, 09.02.2017 08:56, 6 Antworten
Hallo zusammen! Ich habe mein Opensuse 13.2 auf das neue Leap upgraden wollen. Nach dem Einlege...