Neue Pläne für den schlanken Display-Manager
LightDM geht in die nächste Runde

Neue Pläne für den schlanken Display-Manager

16.05.2012 Mit einer einheitlichen Basis und einer verbesserten API wollen die Entwickler von LightDM unterschiedliche Ansätze für Display-Manager in der Tradition von XDM vereinheitlichen. Jetzt stehen die nächsten konkreten Schritte an.

Nachdem die Version 01. von LightDM Anwendern lediglich die Möglichkeit gab, den Entwickler Feedback auf ihre Arbeit zu geben, planen diese nun den nächsten Schritt mit Funktionen, die die Software für den Alltagsbetrieb tauglich machen sollen, darunter Unterstützung für mehrere Screens, ein vernünftiges Konfigurationswerkzeug sowie zum Beispiel ein nahtloser Wechsel vom Design des Login-Screens zum Desktop-Theme unter KDE.

LightDM versucht, die Vielfalt der Display-Manager, die sich im Laufe der letzten Jahre herausgebildet hat, wieder unter einem Dach zu vereinen. Die Ansätze unterschieden sich durch das eingesetzte Toolkit sowie zum Teil die Performance. Mit einer schlanken Basis und einer vernünftigen API hoffen die Entwickler nun, Kräfte zu bündeln und gleichzeitig Vielfalt auf dem Rechner zu ermöglichen.

Der Display-Manager bietet unter X.org einen Anmeldebildschirm an. Außerdem startet mit diesem schon der Xserver, also bevor sich ein User angemeldet hat. Display-Manager bieten heute eine Vielzahl von Funktionen: So erlauben Sie die Auswahl des Users, des Fenstermanagers und bieten Schaltflächen für einen Neustart, den Shutdown oder die Schlafmodi.

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