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Dell frischt Linux-Netbooks auf

Mini 10 jetzt auch mit Ubuntu

11.05.2009 Dell bietet das 10-Zoll-Netbook Mini 10 in den USA und Kanada nun auch mit Ubuntu an. Das Europa-Modell kommt demnächst.

Mit Windows XP gibt es das Netbook bereits seit rund zwei Monaten, nun kann man es zumindest in Übersee auch mit Ubuntu bestellen, wie Anne C im Community-Blog von Dell berichtet. Die Ubuntu-Variante gibt es bereits für 400 USD, während die Preise für das das Windows-XP-Modell bei rund 500 US Dollar liegen. Die Linux-Variante bietet zudem einen weiteren Vorteil: Da das Netbook nicht an die Microsoft-Vorschriften bezüglich Windows XP gebunden ist, bietet es Dell gegen Aufpreis auch mit einer 32 GByte SSD (75 USD) oder sogar einer 64 GByte SSD (125 USD) an. Mit dem 6-Zellen-Akku kommt das Netbook laut Dell auf maximal 8 Stunden Laufzeit, als Kompromiss zwischen dem integrierten 3-Zellen-Akku und dem 30 Dollar teuren 6-Zellen-Akku, bietet Dell für 15 USD Aufpreis auch einen 3-Zellen-Akku mit 28 Wh an, der rund 3,5 Stunden Laufzeit bieten soll. Last but not least, gibt es das Mini 10 auch mit einem HD-Display genannten LCD mit 1366 x 768 Bildpunkten.

Die Inspiron Minis beruhen weiterhin auf der LTS-Variante Ubuntu 8.04, Dell hat aber das grafische Interface etwas aufgepeppt und bietet einen im Vergleich zum Original 8.04 erweiterten Networkmanager an. Ein kurzes Video des Linux-CTOs Doug Anson, der die Neuerungen vorstellt, findet sich ebenfalls im Blogeintrag.

Das Inspiron Mini kommt in naher Zukunft auch nach Deutschland. Dell arbeitet bereits an weiteren Features, so soll das Europa-Modell auch mit einem integrierten DVB-T-Tuner erhältlich sein.

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Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

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