Der kleine Mini-Rechner mit einem XScale-Prozessor sorgt dafür, dass Benutzer Ihre Rechner in den Suspend-Zustand versetzen können, auch wenn noch Downloads aus dem Internet oder ein dringender Voip-Anruf anstehen. Dazu übernimmt das System sämtlichen Anforderungen aus dem Netzwerk und Speichert die Daten auf einer SD-Karte. Erst wenn dort kein Platz mehr vorhanden ist, oder ein Aufruf von Außen erfolgt, weckt das auf einem USB-Dongle installierte System den Rechner auf und übergibt das Zepter wieder an das Haupt-Betriebssystem.
Der "Somniloquy" getaufte USB-Dongle wird zurzeit an der University of California in San Diego in Zusammenarbeit mit dem Microsoft-Research-Team entwickelt. Allerdings handelt es sich beim aktuellen Stand eher um ein Linux-Projekt: Die Hardware für den Prototypen stammt von Gumstix, einem Spezialisten für Linux auf Embeded-Geräten, zudem benutzt das Team an der Uni San Diego laut dem Research Paper von Yuvraj Agarwal ein integriertes Linux als Betriebssystem. Microsoft dürfte denn auch nicht in erster Linie am OS auf dem Dongle interessiert sein, sondern die Technik mit seinen Desktop-Betriebssystemen nutzen, wenn sie marktreif ist.
Quelle: Physorg.com



