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Schlafwandler

Microsoft forscht an USB-Dongle mit Mini-Linux

29.04.2009 Ein von Microsoft Research gesponsertes Entwicklerteam der University of California in San Diego arbeitet an einem USB-Stick, der die Netzwerkkommunikation im Suspend aufrecht erhalten soll.

Der kleine Mini-Rechner mit einem XScale-Prozessor sorgt dafür, dass Benutzer Ihre Rechner in den Suspend-Zustand versetzen können, auch wenn noch Downloads aus dem Internet oder ein dringender Voip-Anruf anstehen. Dazu übernimmt das System sämtlichen Anforderungen aus dem Netzwerk und Speichert die Daten auf einer SD-Karte. Erst wenn dort kein Platz mehr vorhanden ist, oder ein Aufruf von Außen erfolgt, weckt das auf einem USB-Dongle installierte System den Rechner auf und übergibt das Zepter wieder an das Haupt-Betriebssystem.

Der "Somniloquy" getaufte USB-Dongle wird zurzeit an der University of California in San Diego in Zusammenarbeit mit dem Microsoft-Research-Team entwickelt. Allerdings handelt es sich beim aktuellen Stand eher um ein Linux-Projekt: Die Hardware für den Prototypen stammt von Gumstix, einem Spezialisten für Linux auf Embeded-Geräten, zudem benutzt das Team an der Uni San Diego laut dem Research Paper von Yuvraj Agarwal ein integriertes Linux als Betriebssystem. Microsoft dürfte denn auch nicht in erster Linie am OS auf dem Dongle interessiert sein, sondern die Technik mit seinen Desktop-Betriebssystemen nutzen, wenn sie marktreif ist.

Quelle: Physorg.com

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Kommentare
Wieso dann erst USB?
rg (unangemeldet), Mittwoch, 29. April 2009 17:43:15
Ein/Ausklappen

Sie können doch gleich ne PCIe Karte entwickeln, die sowas kann. Mit WIndows alleine wird das wohl sowieso nichts werden. Wenns klein schnell, sicher und effizient sein soll, dann muss da auch n Linux drauf bleiben...


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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

Zum Blog von Marcel Hilzinger →


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