Mate-Desktop in Version 1.6 erschienen

Mate-Desktop in Version 1.6 erschienen

Neuer Aufguss

Kristian Kißling
03.04.2013
Als "gigantischen Schritt vorwärts" bezeichnen die Macher von Mate ihre neue Version 1.6 des Desktops, der sich an Gnome 2 orientiert.

In den letzten 8 Monaten seien mehr als 1800 Änderungen in die Codebasis eingeflossen. So habe man eine Menge veralteter Pakete und Bibliotheken entfernt und durch Glib ersetzt. Zudem wurde Mate um neue Features ergänzt. So unterstützen Mates Session-Manager, Bildschirmschoner und Powermanager nun systemd-logind. Im Dateimanager Caja wurden die Places-Seitenleiste überholt, der Server-Anmeldedialog von Nautilus 3 übernommen und ein neuer Rahmen für Vorschaubilder geschaffen. Unter der Haube unterstützt Caja nun die Dbus-Schnittstelle für Dateimanager von Freedesktop.org.

Quelle: http://mate-desktop.org

Offene Fenster lassen sich in Mate 1.6 direkt über die Fensterliste im Panel schließen, dazu genügt ein Klick mit der mittleren Maustaste. Ebenfalls eine Maussteuerung hilft beim Wechsel der Arbeitsfläche: Über das Mausrad gelangt der Anwender auf die verschiedenen Desktops. Für Distributionen, die Mate integrieren, haben die Entwickler eine einfache Schnittstelle eingebaut, um das Standard-Panel-Layout zu überschreiben. Leider gehen im Zuge der Migration zu Gsettings auch aktuelle Panel-Layouts flöten.

Quelle: http://mate-desktop.org

Der Window-Manager Marco kann Fenster neuerdings im Zentrum des Desktops aufrufen und lässt sich zudem über das Kontrollzentrum aktivieren. Nicht zuletzt gibt es Optimierungen am Look & Feel: Das zählen neue GTK-2- und GTK-3-Themes sowie verbesserte und ergänzte Icons. Alle Änderungen listet das Release Statement auf, der Desktop lässt sich unter zahlreichen Distributionen out of the box nutzen oder nachträglich installieren.

Quelle: http://mate-desktop.org

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