Live dabeisein bei der ersten LinuxCon

Live dabeisein bei der ersten LinuxCon

Auf zur LinuxCon!

Britta Wülfing
19.09.2009 Vom 21. bis 23. September ruft die Linux Foundation zur ersten LinuxCon nach Portland. Wer sich Linus Torvalds, Mark Shuttleworth und andere Prominente nicht persönlich anhören kann, verfolgt die Konferenz einfach übers Web.

Linux-Magazin Online überträgt die komplette Konferenz Live für 84 Euro. Die Übertragung der Keynotes ist hingegen kostenlos.

"All matters Linux" ist das Motto der zum ersten Mal stattfindenden Konferenz, die die Stiftung hinter dem freien Betriebssystem einberufen hat. Eingeladen sind alle, die sich für das Thema interessieren: Anwender ebenso wie Kernel-Entwickler, Administratoren und Hersteller. Dementsprechend breit gefächert sind das Vortragsprogramm und die Workshops. Das Treffen wird auch eine der seltenen Gelegenheiten bieten, den Linux-Erfinder Linus Torvalds zu hören und zu sehen. In einer Gesprächsrunde mit seinen Kernel-Entwicklerkollegen Greg Kroah-Hartman, Chris Wright, Jonathan Corbet, J.E.J. Bottomley und Arjan van de Ven wird er über die Kernel-Entwicklung sprechen. Die Liste der prominenten Referenten ist aber wesentlich länger: Dabei sind unter anderem der Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth, Debian-Entwickler Bdale Garbee, Opensuse-Community-Leiter Joe Brockmeier und IBM-Chef Bob Sutor.

Derzeit läuft im Vorfeld der LinuxCon ein Ratespiel, initiiert von der Linux Foundation: Vier Persönlichkeiten der Open-Source-Szene verbreiten per Twitter und Identi.ca Botschaften unter der Identität von Linus Torvalds. Mit einem amüsanten Musikvideo zu Rapmusik stellt die Foundation die Aktion "Fake Linus Torvalds" vor. Per Internetabstimmung kürt die Community den Sieger, und im Anschluß an die Gesprächsrunde der Kernelentwickler soll die wahre Identität der vier Twitterer gelüftet werden.

Damit tatsächlich möglichst viele an der LinuxCon teilnehmen können, wird die Linux Foundation das große Ereignis gemeinsam mit Linux-Magazin Online per Live-Stream im Internet übertragen. Hierfür hat die Stiftung durchgehend an allen drei Konferenztagen ein attraktives Vortragsprogramm zusammengestellt, zu buchen gegen eine Gebühr von 84 Euro. Die Keynote-Vorträge an allen Konferenztagen sind kostenlos im Live-Stream, ebenso die Gesprächsrunde mit Linus Torvalds am 21. September um 23:00 Uhr MESZ. Das vollständige Programm des Live-Streams mit Link zur Anmeldung findet sich auf den Streaming-Seiten von Linux-Magazin Online.

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Kommentare
Warum?
meo (unangemeldet), Samstag, 19. September 2009 22:27:43
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auch auf Gefahr hin mich unbeliebt zu machen:

Warum wird nicht das ganze Programm gratis und somit für jeden zugänglich gestreamt?

Zum nachdenken:

-Die C3 (CCC-Congress) wird seit den 90ern komplett und Kostenlos gestreamt.
- Die Linuxtage Chemnitz stehen ebenfalls teilweise gratis zur Verfügung

Warum gibt es dann von einer Linuxkonferenz lediglich die Keynotes gratis?

Begründet mir mal warum ihr nur die Keynotes gratis steamt!


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Auch eine Sichtweise....
Marcel Hilzinger, Sonntag, 20. September 2009 19:58:02
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Sieh es einfach von der anderen Seite aus: dadurch, dass ein paar Leute bereit sind, 84 Euro für die Konferenz hinzublättern kommen alle anderen immerhin in den Genuss der Keynotes.

Ohne jetzt hier offiziell für den Verlag zu sprechen: Das Streaming muss jemand machen. Es muss jemand nach Portland fliegen, dort übernachten, essen usw. von Lohnkosten und Equipment jetzt mal ganz abgesehen. Dass der C3 und die Chemnitzer das gratis anbieten ist toll und nett, das geschieht aber alles auf Basis von Freiwilligen (die ganze Veranstaltung).

Zur Erinnerung: auch Linux-Magazin hat schon die komplette Cebit gratis gestreamt, es liegt also nicht am fehlenden Willen.


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Re: Auch eine Sichtweise....
meo (unangemeldet), Sonntag, 20. September 2009 20:45:09
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naja da magst du nicht ganz Unrecht haben Marcel,
Für die Linux New Media AG wäre es wirklich sehr kostspielig extra jemanden nach Portland zu fliegen.

Natürlich freue ich mich auch über das gratis Angebot, doch frage ich mich folgende Dinge:

Warum streamt denn die Linuxfoundation als Organisator nicht, sondern überlässt es exklusiv einem Magazin aus München (Sitz der AG)?!


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