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Snapdragon und Android?

Lenovo setzt wieder auf Linux

Computerworld-Autor Steven J. Vaughan-Nichols schreibt in seinem Blog über Lenovos Pläne, (doch wieder) ein linux-basiertes Gerät auf den Markt zu bringen.

Wie Vaughan-Nichols schreibt, kehrt Lenovo zu Linux zurück - zumindest teilweise. Die auf einem ARM Snapdragon basierende Kreuzung zwischen einem Smartphone und einem Netbook soll demnach auf einer der CES (Computer Electronics Show) im Januar vorgestellt werden. Lenovo hatte in der Vergangenheit einige Notebooks mit einem vorinstalliertem Linux auf den Markt gebracht, diese Politik aber recht schnell wieder aufgegeben.

Die Neuigkeit zu Lenovos Gerät stammen von Qualcomms CEO Paul Jacobs (ein Interview zu Snapdragon mit dem Marketing-Chef von Qualcomm gibt es im aktuellen LinuxUser 12/2009) . Welches Linux Lenovo auf dem Gerät installiert, ist aber noch offen. Zumindest hat Vaughan-Nichols einige technische Parameter parat. Das namenlose Lenovo-Gerät setzt auf den 1 GHz schnellen Snapdragon-Chip. Es beherrscht UMTS und GPS, die Batterie soll dank der ausgefeilten Stromspartechnik des Chips 8 bis 10 Stunden halten. Lenovos Rechner spielt HD-Videos in einer Auflösung von 1280x720 Pixel ab, über schnelles WLAN verfügt das Gerät auch (802.11 g/n).

Laut Vaughan-Nichols könnte ein speziell an Snapdragon angepasstes Android auf dem Lenovo-Gerät laufen. Basierend auf dieser Spekulation rudert der Autor dann aber gleich zurück, was die Linux-Strategie von Lenovo angeht. "99,9999 Prozent" der Kunden würden in diesem Fall vermutlich nie erfahren, dass es sich um ein Gerät mit Linux-Untersatz handelt. In den USA würde demnach AT&T das Gerät verkaufen und es wohl ähnlich vermarkten wie Verizon seine Google-Handys.

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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