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Lenovo ändert die Firmenpolitik
Keine Rückgabe mehr von Windows bei Lenovo

Lenovo ändert die Firmenpolitik

28.01.2009 War es noch vor kurzem möglich, die sogenannte Windowssteuer bei Nichtnutzung direkt beim Hersteller zurückzufordern, so hat sich Lenovo nun entschlossen, diese kundenfreundliche Politik aufzugeben.

Unter gewissen Voraussetzungen war es noch Mitte 2007 möglich die Kosten für die Windows-Lizenz bei Rückgabe gegen eine bescheidene Summe zurück erstattet zu bekommen. Damit ist nun leider Schluß. Einer Rückerstattung kann nun leider nicht mehr entsprochen werden, so heißt es, da das Betriebssystem aus Sicht von Lenovo
"einen integralen Bestandteil des jeweiligen Lenovo Produkts darstellt."

Auf die Angabe, dass man Linux statt Windows installieren wolle und auch die Lizenz von Windows ablehnen würde, heißt es in der Antwort des Kundenservice weiter:
"Ein Ablehnen der Lizenz hätte unter gewissen Umständen eine Rückgabe des Kaufgegenstandes rechtfertigen können," würde man "aber das Produkt vollumfänglich nutzen, und ein Betriebssystem eines Drittanbieters verwenden," kann dem Wunsch auf Rückgabe nicht entsprochen werden.

Diese Änderung der Firmenpolitik wurde auch von Michael Rilling von CR Customer Satisfaction & Quality bei IBM Deutschland bestätigt.
Dies ist insofern ein bedauerlicher Vorgang, da Lenovo sich kürzlich ebenfalls entschloss, seine Laptops mit vorinstalliertem Linux für Endkunden aus dem Sortiment zu nehmen. Lediglich die neuen Ideapads sollen mit Linux erhältlich bleiben.

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Kommentare
Behaltet den Kram
Christian Schuglitsch, Mittwoch, 28. Januar 2009 23:12:49
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Man könnte sich die Mühe machen, die Firmenpolitik im Einzelfall anzufechten, aber wer kauft schon gern bei Firmen, deren Philosophie nicht der eigenen entspricht?


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Re: Behaltet den Kram
Gertrud (unangemeldet), Montag, 02. Februar 2009 09:22:35
Ein/Ausklappen

Dann käuft man eben ein anders Notebook.
HP soll Linux super unterstützen...

Gertrud


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