Zweiklassengesellschaft

Last.fm will Nutzer zur Kasse bitten

Last.fm will Nutzer zur Kasse bitten

Marcel Hilzinger
25.03.2009 Das soziale Musikportal Last.fm bot bislang weltweit Nutzern einen uneingeschränkten Zugriff auf sein Internetradio-Angebot. Nun sollen Nutzer 3 Euro im Monat zahlen.

Betroffen von der neuen Regelung sind laut einem Blog-Eintrag von Richard Jones alle Nutzer außerhalb der USA, England und Deutschland. Last.fm-Fans in den übrigen Erdteilen müssen in Kürze 3 Euro pro Monat zahlen, um bei Last.fm Musik hören zu können. Die sozialen Features wie Rating, Charts, Events und Videos bleiben nach wie vor gratis. Zudem sollen 30 Stücke jeweils als Probe frei verfügbar sein.

Der Schritt dürfte mit den Einnahmequellen und Lizenzkosten zusammenhängen. Mit seinen 30 Millionen Besuchern im Monat dürfte Last.fm in Amerika, Deutschland und England genug Geld verdienen, um die Kosten zu decken, anscheinend aber nicht genug um auch die Kosten für den Rest der Welt zu decken.

Last.fm entstand 2002 und gehört heute zu den größten Online-Radiodiensten weltweit. 2005 fusionierte die Platform mit der in etwa identischen Open-Source-Lösung Audioscrobbler. Zahlreiche Linux-Audioprogramme bieten Unterstützung für Last.fm an.

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Kommentare
Gestorben...
Lausi (unangemeldet), Donnerstag, 26. März 2009 09:50:34
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Na dann... war toll bisher, dann sei es halt gestorben. Henusode, sagen wir in der Schweiz dazu.

Gruss
Lausi


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