KDE-PIM-Programme vorerst ohne Akonadi-Backend

KDE-PIM-Programme vorerst ohne Akonadi-Backend

Marcel Hilzinger
22.02.2008

Beim traditionellen Osnabrücker-Treffen der KDE-PIM-Programmierer entschieden sich die Entwickler die PIM-Suite vorerst ohne Akonadi-Backend in KDE 4.1 zu integrieren. Akonadi soll aber ebenfalls in KDE 4.1 Einzug halten, so dass Programmierer es für Ihre eigenen Programme nutzen können.

Die Macher von KMail, KOrganizer & Co treffen sich jedes Frühjahr in Osnabrück, um gemeinsam den Fahrplan für die Personal Information Management Programme von KDE festzulegen und ein wenig Code beizusteuern. Beim diesjährigen Meeting [1] ging es neben dem Code-Schreiben in erster Linie um die Frage, wann und wie KDE-PIM in KDE 4.1 integriert werden soll. Die Entwickler beschlossen, die PIM-Suite in KDE 4.1 zu integrieren, allerdings zunächst ohne Akonadi-Backend.

Akonadi soll als Datenbank-Backend für sämtliche PIM-Software arbeiten und in KDE 4.1 erstmals mit von Partie sein. Interessierte Programmierer können dann bereits auf das Backend zugreifen. Tom Albers, der Entwickler des Mailprogramms Mailody hat bereits angekündigt, dieses Feature nutzen zu wollen [2].

Neben Akonadi spielt auch die semantische Indexmaschine Nepomuk eine wichtige Rolle [3]. Sie soll in einem ersten Schritt durch Metatags die bisherigen Kategorien von KOrganizer & Co. ersetzen, das bedeutet, dass jede PIM-Datei mit den entsprechenden Metainformationen umgehen muss. Akonadi übernimmt dabei die Rolle des Vermittlers, der die Informationen von den PIM-Programmen an Nepomuk weiterleitet. In Zusammenarbeit mit Nepomuk soll KMail in Zukunft auch virtuelle Ordner besser verwalten, in erster Linie um gespeicherte Suchen live auffrischen zu können.

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Kommentare
Re: KDE-PIM-Programme vorerst ohne Akonadi-Backend
Kevin Krammer, Sonntag, 24. Februar 2008 17:49:41
Ein/Ausklappen

Auch wenn die KDE PIM Programm in ihren Versionen zu 4.1 noch ohne direkte
Akonadi-Unterstützung ausgeliefert werden, so wird es für interessierte
Benutzer durchaus möglich sein, schon damit zu experimentieren bzw.
stufenweise auf Akonadi umzusteigen

[1] http://www.kdedevelopers.org/node/3295



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