In eigener Sache: Resultat der Aktion "Adblocker aus" und Flattr kommt

In eigener Sache: Resultat der Aktion "Adblocker aus" und Flattr kommt

Mit oder ohne Werbung

Marcel Hilzinger
02.07.2010 Für unser diesjähriges Sommer-Spezial haben wir euch aufgefordert, im Juni den Adblocker auszuschalten. Jetzt haben wir die Logs ausgewertet.

Zu messen, welche beziehungsweise wie viele Nutzer einen Adblocker einsetzen, ist relativ schwierig. Wir verlassen uns dabei in der Regel auf eine Statistik, die die Anzahl Werbeeinblendungen mit der Anzahl Seiteneinblendungen vergleicht. Hier erreichen wir in einem sehr langen Schnitt rund 50 Prozent, wobei der Wert starken Schwankungen unterliegt und auch eng damit zusammenhängt, welche/wie viele Werbungen gerade auf der LC zu sehen sind.

In unserem Spendenaufruf vom 31. Mai habe ich versprochen, die Mehreinnahmen durch den Verzicht auf Adblocker voll in das Sommer-Spezial einlaufen zu lassen. Diese Mehreinnahmen zu berechnen, ist ziemlich kompliziert bis unmöglich, da die Werbeeinnahmen nicht oder nur bedingt von der Anzahl der aufgerufenen Seiten abhängen. So gibt es Anzeigen, die per Klicks bezahlt werden, andere per Seitenaufruf und nocheinmal andere sind einfach für eine bestimmte Zeit gebucht. Das Ein- oder Ausschalten eines Adblockers wirkt sich somit nur indirekt auf die Einnahmen durch Werbung aus.

Im Announcement habe ich angekündigt, dass wir einen Betrag von 300 bis 500 Euro anstreben. Diesen Betrag haben wir leider verfehlt, aber nach Auswertung des Monatsdurchschnitt vom Dezember 2009 bis Mai 2010 haben wir durch die Aktion rund fünf bis zehn Prozent mehr Anzeigeneinblendungen erhalten. Vielen Dank an alle, die bei der Aktion mitgemacht haben.

Demnächst: Flattern mit der LC

Wir haben uns schon im Mai überlegt, auf der LC eine Art Spendenkonto einzurichten, um externen Autoren und unseren Stammautoren Gelegenheit zu geben, für besonders gut gelungene News, Artikel und Blogeinträge belohnt zu werden. Dazu werden wir in den kommenden Wochen an diversen Stellen Flattr-Buttons schalten. Bei Flattr handelt es sich um ein soziales Micropayment-System. Eine Art Mischung zwischen Paypal, Twitter und Dig. Wer viel im Internet unterwegs ist und gerne für einen guten Beitrag etwas spenden möchte, kann sich dazu bei Flattr registrieren, einen bestimmten Betrag festlegen und diesen dann durck Klicks auf Flattr-Symbole verteilen. Details dazu, wie Flattr funktioniert, gibt es auf der Flattr-Homepage.

Wer selbst auf der LC Artikel veröffentlicht, kann in den persönlichen Einstellungen schon bald seine Flattr-ID hinterlegen. Bei allen Autoren, die eine solche ID hinterlegt haben (die Registrierung bei Flattr ist kostenlos und unkompliziert), fließen die Einnahmen dann direkt an den Autoren, nicht an die LinuxCommunity. Wer sich die Texte unter Archiv | Online-Artikel mal anschaut sieht, dass man mit einem guten Text auf der LC leicht 1000 Leser erreicht.

Detail zur Nutzung von Flattr auf der LC folgen, sobald das Framework implementiert ist. Details zum Sommer-Spezial 2010 gibt es am Wochenende.

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Kommentare
Selbst zahlen?
unknown (unangemeldet), Freitag, 02. Juli 2010 16:53:16
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Sehe ich das richtig, dass man erstmal selbst zahlen muss, wenn man Spenden für einen eigenen Beitrag erhalten möchte?


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Re: Selbst zahlen?
max. (unangemeldet), Freitag, 02. Juli 2010 17:23:58
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Ja, man muss afaik mindestens 2 Euro pro Monat auf sein Flattr-Konto hochladen. Kann man aber über die Einnahmen per Flattr erledigen.


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Re: Selbst zahlen?
unknown (unangemeldet), Freitag, 02. Juli 2010 19:46:44
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Das sind 24 Euro pro Jahr. Und wie viel bekommt man wohl so für einen Artikel an Spenden wieder rein? Um da eine Null unter dem Strich zu haben, muss man sicherlich einige Community-Artikel verfassen... (oder noch anderweitige Aktivitäten per Flattr "bespenden" lassen)


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Re: Selbst zahlen?
Armin (unangemeldet), Montag, 05. Juli 2010 09:40:40
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Wow, ihr ruft dazu auf, dass die Leser von linux-community.de sich freiwillig ihren Adblocker abschalten? :)

Das hatte ich gar nicht mitbekommen.

Erstaunlich jedenfalls, wenn das tatsächlich jemand getan haben sollte. Ich finde das Surfen ohne Adblock Plus unerträglich, da es heutzutage leider überhaupt nichts mehr mit dem zu tun hat, was wir damals als Internet kennengelernt haben und wert schätzen.

Schade, dass nun schon ein Linux-Magazin dazu aufruft, sich selbst freiwillig mit Werbung vollzuspammen. Das ist definitiv der falsche Weg.

Viele Grüße,

- Armin


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Re: Falscher Weg?
Martin (unangemeldet), Montag, 05. Juli 2010 10:14:22
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Hallo Armin,

wäre der richtige Weg dann, die Linux Community gleich auf Bezahlbasis anzubieten? Oder Spenden zu sammeln wie Wikipedia?

Wenn du weißt, welcher Weg falsch ist, wäre es sinnvoll, eine bessere Alternative anzubieten, und die sehe ich im Augenblick nicht.

Grüße, Martin


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