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Google lizensiert den WebM-Videocodec VP8
Lizenzerwerb

Google lizensiert den WebM-Videocodec VP8

08.03.2013
Eigentlich sollte VP8 als freier Videocodec im Internet zum Einsatz kommen. Weil er aber offenbar doch einige Patente der MPEG LA verletzt, hat Google jetzt ein weitreichendes Lizenzabkommen geschlossen.

Die Lizenz geht so weit, dass Google selbst weitere Sub-Lizenzen an andere Personen vergeben kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob die VP8-Implementierung von Google oder jemand anderem stammt. Diese ziemlich umfassende Vereinbarung benötigt Google, um den VP8-Videocodec weiterhin kostenfrei und mit Quellcode anbieten zu können: Google erteilt zukünftig stillschweigend allen Anwendern und Entwicklern eine (Sub-)Lizenz. Die für das Patentabkommen von Google bezahlte Summe haben die beiden Parteien nicht mitgeteilt.

Wie der offiziellen Pressemeldung zu entnehmen ist, deckt die Lizenz die Patente von insgesamt 11 Patentinhabern ab und gilt auch für alle älteren Versionen von VP8. Des Weiteren darf Google die betroffenen Patente in einer zukünftigen VP-Version einsetzen. Letztere Vereinbarung lässt darauf schließen, dass Google seinen VP8-Codec noch nicht ganz zugunsten des Konkurrenten H.264 aufgegeben hat und weiterhin am Nachfolger VP9 arbeitet. Den genauen Wortlaut des Abkommens will das WebM-Projekt in den nächsten Tagen auf seinen Seiten veröffentlichen.

Google hatte 2010 den VP8-Codec durch die Übernahme des ursprünglichen Entwicklers On2 erworben und unter einer freien Lizenz im Rahmen seines WebM-Projekts veröffentlicht. Durch die Integration in Browser sollte VP8 zum bevorzugten und plattformübergreifenden Kompressionsverfahren für Internetvideos werden. Von Anfang an war jedoch unklar, ob VP8 nicht Patente der MPEG LA verletzt. Die jetzt geschlossene Vereinbarung scheint diese Verletzungen zu bestätigen. Die MPEG LA verwaltet die in den MPEG-Codecs verwendeten Patente und erteilt dafür entsprechende Lizenzen.

VP8 ist derzeit Teil des WebM-Projektes, das eine Sammlung aus offenen und kostenlosen Medienformate für das Internet entwickelt und bereitstellt. Bislang konnte sich VP8 allerdings nicht durchsetzen, selbst Google unterstützt mit seinem Browser Chrome den konkurrierenden H.264-Codec.

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